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BER-Betreiber kann mit Finanzspritze rechnen

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Engelbert Lütke Daldrup, © FBB

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POTSDAM - Bis zu 300 Millionen Euro haben die Eigentümer der Berliner Flughäfen für dieses Jahr in Aussicht gestellt, um die Corona-Verluste dort auszugleichen - doch nicht alles davon werden die Betreiber nach eigener Einschätzung benötigen.

Der Grund: "Weil wir zwar etwa 300 Millionen Euro an Einnahmen verlieren, aber doch um die 50 bis 60 Millionen eigenen Sparbeitrag erbringen", sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Montag vor dem Sonderausschuss des Brandenburger Landtags zum geplanten Flughafen BER. Dennoch seien die Flughäfen auch in den Folgejahren auf staatliche Hilfe angewiesen, betonte er.

 Neue Verbindlichkeiten über Fremdkapital könnten nur aufgenommen werden, wenn die finanziellen Probleme mit Hilfe der Gesellschafter - also des Bundes sowie der beiden Länder Berlin und Brandenburg - gelöst werden könnten. "Und die Probleme werden auch in 2021 und in die Folgejahre hineinragen."

 Denn der Flughafen wird weiter Verluste machen: Zur geplanten Inbetriebnahme des BER Anfang November rechnet Lütke Daldrup mit lediglich etwa 40 Prozent des sonst üblichen Passagieraufkommens zu dieser Zeit.
© dpa-AFX, aero.de | 13.07.2020 17:47


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