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Airbus nimmt A220-Fertigungslinie in Mobile in Betrieb

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Airbus A220-Fertigungslinie in Mobile, © Airbus

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MOBILE - Die Fertigungslinie für die A220-Familie in Mobile/USA steht. Airbus-Teams können dort an fünf Flugzeugen gleichzeitig arbeiten. Zwar hat die Covid-19-Krise die Produktion ausgebremst, doch mittel- bis langfristig sollen die Mitarbeiter in Mobile den Bedarf der US-Airlines an A220 decken.

Den Anfang macht Jetblue: Ende 2020 will der Billigflieger seinen A220 aus Mobile in Empfang nehmen. Erstkundin von in den USA produzierten A220 ist jedoch Delta Air Lines, denn das Airbus-Management trieb bereits 2019 die Fertigung der Flugzeuge in den USA voran.

Einen Ansporn dafür lieferte insbesondere der Streit zwischen der US-Regierung und der EU-Kommission über unlautere Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing. Im Zuge des Streits mussten US-amerikanische Airbus-Kunden zeitweise mit Einfuhrzöllen in Höhe von bis zu 30 Prozent rechnen.

Schon seit August 2019 bauten Airbus-Mitarbeiter im bestehenden A320-Werk in Mobile und in eigens errichteten Unterstützungs-Hangars an A220 für Delta Air Lines. Das Ziel des Airbus-Managements besteht darin, bis Mitte des Jahrzehnts 14 A220 pro Monat zu fertigen - vier davon sollen aus Mobile kommen. Die übrigen sollen voraussichtlich im Stammwerk in Mirabel produziert werden.
© aero.de (boa) | Abb.: Airbus | 20.05.2020 15:01


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