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Älter als 7 Tage

ANA soll noch ein paar Monate ohne Staat durchhalten

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All Nippon Airways Airbus A321neo, © Tobias Gudat

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TOKYO - Die japanische Regierung setzt bislang auf indirekte Hilfen für All Nippon Airways. Solange private Banken liquide sind, können sie der Airline unter die Arme greifen, lautet das Credo. Hält die Krise bis ins nächste Jahr hinein an, wird es auch für ANA eng - und Regierungsvertreter schließen eine Verstaatlichung nicht aus.

"Wenn sich die Bedingungen bis zum kommenden Frühjahr nicht verbessern, werden Airlines in eine noch misslichere Lage kommen", zitiert die Nachrichtenagentur "Reuters" einen Regierungsbeamten. "Dann könnte eine Verstaatlichung ANAs zu einer echten Option werden."

Das will die Regierung derzeit jedoch vermeiden. Sie versucht, der Airline indirekt über ein Programm zur Förderung des Inlandstourismus, reduzierte Flughafengebühren und die sukzessive Öffnung der Grenzen zu helfen.

Gerade letztere steht aber derzeit wegen steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus insbesondere in Europa wieder in Frage. Direkte Finanzhilfen erscheinen der Regierung als ultima ratio.

Zugleich erwarten Beobachter einen Nettoverlust im Geschäfsjahr bis März in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar.

© aero.de (boa) | Abb.: aero.de | 26.10.2020 15:28


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