Ferienbeginn
Älter als 7 Tage

BER erwartet 15.000 Passagiere

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Flughafen Berlin-Brandenburg, © FBB, Günter Wicker

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SCHÖNEFELD - Im Hauptterminal des neuen Flughafens BER werden mit Ferienbeginn an diesem Wochenende so viele Passagiere erwartet wie nie zuvor.

Es werden nach Betreiberangaben aber nur etwa 15.000 pro Tag sein, ein Bruchteil dessen, was vor der Corona-Krise in Berlin üblich war. Der Flughafen war im Oktober eröffnet worden.

Wie die Flughafengesellschaft am Freitag mitteilte, führen vor allem Flüge von und nach Mallorca zu steigenden Passagierzahlen. Mitte März sei man noch von 30 Flügen auf die Insel in den Osterferien ausgegangen. Dann verlor Mallorca den Status als Risikogebiet. "Jetzt haben die Fluggesellschaften auf die erhöhte Nachfrage reagiert und bieten knapp über hundert Füge an."

Von Dienstag an gilt eine generelle Corona-Testpflicht für Einreisen per Flugzeug nach Deutschland. Schon jetzt müssen Einreisende einen negativen Test vor dem Abflug vorweisen, die aus "Hochinzidenzgebieten" mit besonders vielen Infektionen sowie Gebieten mit neuen Virusvarianten kommen.

"Zum sicheren Fliegen wird wohl noch Jahre gehören, dass sich die Passagiere entweder vor Abflug oder bei Ankunft testen lassen können oder einen Impfausweis vorzeigen müssen", sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Das Test-Angebot im Terminal werde gut angenommen.

An diesem Sonntag beginnt mit der Uhrenumstellung der Sommerflugplan. Anders als üblich kommen jedoch nicht besonders viele Angebote hinzu. Zusätzliche Verbindungen sind in den kommenden Monaten etwa in die Ukraine, die Türkei und nach Griechenland geplant. Mehr Flüge planen unter anderem die Gesellschaften Iberia, El Al, Cyprus Airways, LOT, Condor, SkyUp, Sunexpress und Aegean Airlines.

2019 hatte es an den Flughäfen Tegel und Schönefeld knapp 36 Millionen Fluggäste gegeben. In diesem Jahr sind es bisher etwa 500 000. "Ohne Corona hätte man am kommenden Sommerflugplan ablesen können, wie gut der BER nach einem knappen halben Jahr Betrieb angenommen wird", sagte Lütke Daldrup. "Die jetzige Situation ist tief von der allgemeinen Unsicherheit geprägt."
© dpa-AFX | 26.03.2021 14:38


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