Zubringerflüge
Älter als 7 Tage

Lufthansa geht einen Schritt auf Condor zu

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Condor Boeing 767 in FRA, © Alexander Mohl

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FRANKFURT - Im Streit um die Kündigung von Zubringerflügen gibt es erste Anzeichen für eine Entspannung. Lufthansa habe Kontakt mit Condor aufgenommen, sagte ein Sprecher des Kranich-Konzerns am Donnerstag auf Anfrage. Condor bestätigte, dass sich Lufthansa wegen der Zubringerflüge mit dem Unternehmen in Verbindung gesetzt habe.

Nähere Details nannten beide Seiten nicht. Zuletzt hatte das von Condor eingeschaltete Bundeskartellamt dem Ferienflieger den Rücken gestärkt.

Lufthansa hatte den langjährigen Pauschal-Vertrag über Zubringerflüge für Condor-Fernreisen im vergangenen November gekündigt. Umsteigeverbindungen mit einem Wechsel der Fluggesellschaft werden dadurch schwieriger buchbar. Für Verspätungen beim Zubringer musste früher die Lufthansa haften. Selbst kann die Condor ein derartiges Zubringernetz nicht aufstellen.

Das Bundeskartellamt sah in der Kündigung nach einer vorläufigen Prüfung einen Missbrauch von Marktmacht. Medienberichten zufolge hat auch die EU-Kommission die negativen Folgen der Vertragskündigung thematisiert und ist unter anderem deshalb in Berlin vorstellig geworden.

Zudem hatte die mit staatlichen Mitteln gestützte Condor beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg Klage eingereicht. Der Ferienflieger will die EU-Auflagen für die staatlichen Milliardenhilfen an Lufthansa gerichtlich überprüfen lassen.

Der Kranich-Konzern will selbst stärker in das Geschäft mit touristischen Langstreckenflügen einsteigen und hat dafür den neuen Betrieb "Eurowings Discover" gegründet, in dem die touristischen Flüge gebündelt werden sollen.
© dpa-AFX | Abb.: Alexander Mohl | 01.04.2021 14:21

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Beitrag vom 01.04.2021 - 19:32 Uhr


Sind Flugschieler eigentlich sehbehindert?

Gordon

Seitenlange Quotes für den lahmen Joke

Besser als zwei Versuche für ein ganz lahmes Bashing…
Beitrag vom 01.04.2021 - 19:10 Uhr


Sind Flugschieler eigentlich sehbehindert?

Gordon

Seitenlange Quotes für den lahmen Joke
Beitrag vom 01.04.2021 - 17:13 Uhr
... ob wohl der Lufthansa Group bald noch mehr Dinge auf die Fuesse fallen werden?

Die eigenen Angestellten die ueber diverse "NEUE" Firmen, die ebenfalls von der Group gegruendet wurden, abgeworben werden oder dem Anschein nach wegen Sicherheitsrisiken gekuendigt wurden (fristlos), dann aber nach Anerkennung der Fehler nun doch wieder im Flugdienst sind.

Zu hastiges Handeln als vom Staat finanziertes Unternehmen nun auch in Sachen Condor wieder zurueckrudert.



Bald vielleicht noch Brussels Deutschland Personal folgt und dann noch die, die bei SunExpress Deutschland waren und nun durch Eurowings Discover (Disaster) ersetzt werden?

... ob sich mit all den Krediten, Neugruendungen, Auslagerungen, Staatshilfen die Lufthansa Group nicht etwas uebernommen hat?

Sieht so aus, als ob nun nicht nur die Condor im Vorteil ist, bald werden noch viele Flugschieler folgen denke ich, die diese Lufthansa Group zum umdenken verhelfen werden.

Ich bin mir sicher, die Rechtsabteilung der Lufthansa hat alle Haende voll zu tun in den kommenden Jahren.

Sind Flugschieler eigentlich sehbehindert?


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