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Airbus warnt Deutschland vor F-35-Kauf

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Lockheed Martin F-35, © Lockheed Martin

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BERLIN - Lockheed Martin schickt sein Erfolgsmodell F-35 zur ILA. Das US-Kampfflugzeug ist ein möglicher Kandidat für die Nachfolge des Tornado in der deutschen Luftwaffe. Airbus ist alarmiert.

"Sobald Deutschland F-35-Nation wird, ist die Zusammenarbeit bei allen Kampfflugzeugthemen mit Frankreich gestorben", sagte Airbus Rüstungschef Dirk Hoke der "Welt am Sonntag".

Derzeit loten Frankreich und Deutschland die gemeinsame Entwicklung eines neuen europäischen Kampfflugzeugs aus - auf der ILA soll eine erste Zeitachse vorgestellt werden.

"Europa muss seine Souveränität klarer definieren und eindeutig dazu stehen, dass wir in der Verteidigung und Raumfahrt eine Unabhängigkeit bewahren müssen", sagte Hoke.

Größter Abnehmer der F-35 ist die US Air Force. Die Vereinigten Staaten planen für die Anschaffung des Fighters gegenwärtig 292 Milliarden US-Dollar ein. Allein 2018 gibt das Pentagon 10,2 Milliarden US-Dollar für den Kauf von 90 F-35 aus.
© aero.de | 23.04.2018 08:48

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Beitrag vom 27.04.2018 - 16:27 Uhr

Die Meteor, entwickelt und gefertigt von MBDA ist eine Beyond-Visual-Range Air to Air Missile (BVRAAM) mit Radarsuchkopf, im Gegensatz zur Nahwaffe IRIS-T (Reichweite ca. 10 km) mit Infrarotsuchkopf.

Ja das stimmt natürlich ich las nur: "überlegen" und dachte gleich an die berühmt- berüchtigte IRIS-T, ich find die Meteor jetzt nicht so herausragend.
Beitrag vom 27.04.2018 - 00:18 Uhr
Daher wurde die Stückzahl der F22 auch so nach unten geschraubt.

Ich dachte, der Hauptgrund neben der Kosten war, dass es keinen ebenbürtigen Gegner in der Luft gäbe, sodass die F22 quasi sinnlos sei, weil es niemand mit ihr auch nur Ansatzweise aufnehmen könne?

Wenn ich mich richtig entsinne(etwa im Jahre 2005), haben zwei F-22 Raptor einen draufgängerischer Hauptmann der italienischen Luftwaffe mit seinem Eurofighter über dem Thyrenischen Meer zum Luftkampf herausgefordert, woraufhin er beide ausmanövriert hat und im Ernstfall abgeschossen hätte.
Daraufhin wurden derartige Schein-Luftkämpfe untersagt.

Im Ernstfall wäre es schwierig für eine F-22 gegen einen Eurofighter zu bestehen, er kann sie mit seiner überlegenen Abstandswaffe Meteor stets außer eigener Schußweite halten.

Die Meteor ist keine Abstandswaffe sondern eine äußerst wendige und treffsichere Nahkampf Infrarot Rakete.

Die Meteor, entwickelt und gefertigt von MBDA ist eine Beyond-Visual-Range Air to Air Missile (BVRAAM) mit Radarsuchkopf, im Gegensatz zur Nahwaffe IRIS-T (Reichweite ca. 10 km) mit Infrarotsuchkopf.

Beitrag vom 26.04.2018 - 19:30 Uhr
@HansVonDüsentrieb

Und ausserdem geht es gar nicht um eine Beschaffung von F22 als Tornado-Ersatz.
Diese taucht hier eigentlich nur zum Kostenvergleich mit der F35 auf, welche als Ersatz für besagte Tornados in Frage käme.
Mal den gesamten Komentarbereich lesen hilft Zusammenhänge herzustellen ...


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