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Brussels Airlines soll Langstreckenflüge von Eurowings steuern

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Eurowings A340 beim Takoff in Wien, © Gerhard Vysocan

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BRÜSSEL - Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines soll künftig das gesamte Langstrecken-Geschäft der konzerneigenen Billigmarke Eurowings steuern. Die Fluglinie aus Brüssel wird laut Konzernmanagement ab 2019 zum Langstrecken-Kompetenzzentrum der Eurowings-Gruppe.

Die Kurzstreckenflüge von Eurowings und Brussels würden künftig aus Köln gesteuert. Die Lufthansa hatte bereits vor längerem entschieden, Brussels in die Eurowings-Gruppe einzugliedern. Offen war noch, welche Seite dabei welche Zuständigkeiten erhält.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat sich durch die Übernahme großer Teile der insolventen Air Berlin zum drittgrößten Billigflieger Europas gemausert. Die Integration von so vielen Flugzeugen und Besatzungen seit Jahresbeginn sorgte jedoch für so viele Ausfälle und Verspätungen, dass sich der Konzern zu einer öffentlichen Entschuldigung gezwungen sah.

Eurowings bietet Billigflüge auch zu touristischen Zielen auf der Langstrecke an, hatte hier aber in der ersten Zeit auch mit herben Problemen im laufenden Betrieb zu kämpfen. Inzwischen fliegt auch Brussels Airlines für Eurowings von Düsseldorf nach New York, Fort Meyers und Miami.

Der erfolgreiche Start dieser Strecken zeige die Kompetenz der belgischen Airline im Langstreckengeschäft, sagte Eurowings-Chef Thorsten Dirks.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Brussels Airlines | 09.07.2018 14:08

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Beitrag vom 09.07.2018 - 18:09 Uhr
Aus Crewsicht sind die verschiedenen AOCs eigentlich ganz angenehm. Das macht die STBYs planbarer und die Umläufe länger (letzteres findet vielleicht nicht jeder angenehm).
Mir ist allerdings immer noch nicht klar, was Kompetenzzentrum bedeutet. Wenn doch die strategische Ausrichtung der EW/LH obliegt- und das werden sie sich nicht nehmen lassen- welche Kompetenzen wandern dann nach BRU? Oder drastischer Formuliert, wer wird dafür in FRA entlassen?
Es ist ja nicht so, dass alles einfacher wird, wenn SXD-Crews ihren Dienstplan aus BRU bekommen, sicher aber in FRA krankmelden müssen, weil dort die HR sitzt. Und das wäre noch eines der leichter lösbaren Herausforderungen bei Ansprechpartnern in verschiedenen Firmen und mit unterschiedlichen Muttersprachen.
Beitrag vom 09.07.2018 - 17:51 Uhr
Die Fluglinie aus Brüssel wird laut Konzernmanagement ab 2019 zum Langstrecken-Kompetenzzentrum der Eurowings-Gruppe.

Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ist der DLH-Konzern tatsächlich schon so tief gesunken?

Der erfolgreiche Start dieser Strecken zeige die Kompetenz der belgischen Airline im Langstreckengeschäft, sagte Eurowings-Chef Thorsten Dirks.

Nun ja, vor allem zeigt er ja wohl die bisherige Inkompetenz der Eurowings-Führung.
Beitrag vom 09.07.2018 - 16:37 Uhr
Es war eigentlich nur ein fiktives Beispiel dafür, wie geknebelt man ist, wenn man mit zwei AOCs und kleiner Flotte an einem Airport arbeitet. Das mittlerweile bei GWI und LGW Kapitäne rechts fliegen, ist mir bekannt.


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