Flugbereitschaft der Bundeswehr
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Haushaltsausschuss billigt A350-Kauf

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Lufthansa Airbus A350-900, © Lufthansa

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BERLIN - Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat den Kauf von drei neuen Langstreckenmaschinen für die Flugbereitschaft der Bundeswehr gebilligt.

Die Luftwaffe schrieb am Abend bei Twitter: "Geschafft: Die Beschaffung von drei niegelnagelneuen A350-900 inkl. VIP-Kabinen ist heute parlamentarisch gebilligt worden. Nun gilt es, den Vertrag zu schließen. Wir freuen uns auf drei neue Langstreckenflieger, die bis Mitte 2020 bei uns sein sollen."

Die Flugbereitschaft hat 14 teils recht alte Flugzeuge, die für Flüge von Kabinettsmitgliedern oder des Bundespräsidenten eingesetzt werden. Nach zahlreichen Pannen hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Februar die Beschaffung von drei neuen Langstreckenmaschinen in Auftrag gegeben.

Ein neuer Airbus A350 kostet nach Expertenangaben bis zu 180 Millionen Euro. Ein Umbau auf die Ausstattung als Regierungsmaschine zieht weitere Kosten nach sich.
© dpa-AFX | 11.04.2019 06:22

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Beitrag vom 12.04.2019 - 17:36 Uhr
Aber warum hat das eigentlich mit den A310 aus Interflug Beständen jahrelang so gut geklappt? Klar, zum Schluss wurden sie "klapprig" . Deshalb musste ja - zu Recht - was jüngeres her. Und die A340 sind doch nun wahrlich wesentlich jünger und bessere Flieger!? Schon komisch.
Beitrag vom 12.04.2019 - 17:22 Uhr
Vielleicht könnte es sein, dass man bei der FB die Messlatte höher legt als bei manchen kommerziellen Betreibern. Dort wird im allgemeinen solange geflogen wie es legal möglich und technisch vertretbar ist.
Mit der Argentinien Reise der Frau M. hat das aber eher weniger zu tun, damals war wohl die organisatorische Seite etwas indisponiert. Ich meine damit dass man ein Reserveflugzeug halt mit der entsprechenden Besatzung bereithält, sonst bringt das herzlich wenig. Insbesondere wenn man sich zu einem so wichtigen Termin auf die Reise macht. Man muss es ja nicht gleich so machen wie die Herren aus Übersee, aber wer kann der kann.

@4, die Aussage, dass die Organisation versagt hat stimmt leider vollkommen. Wenn schon die Flotte nicht zuverlässig ist, dann sollte man doch wenigstens die Orga im Hintergrund mit Ersatzcrews und Flugzeugen parat stehen haben.

Ich glaube das Ganze, Orga fails und techn. Ausfälle, haben mehr mit schlechten Prozessen und menschlichem Versagen zu tun als irgendwelche technischen Ursachen.

Bin gespannt wie die Lage dann später ist. Eigentlich sollte die bestehende Flotte von über 10 Fliegern schon längst ausreichen, selbst wenn die immer mal wieder ausfallen. Mit guter Organisation bekommt man das kompensiert. Dann müsste man aber auch out-of-the-box Lösungen wie Flug nach Argentinien mit A319/A321 und Tankstopp(s) kommen. Schon peinlich dass die beste umsetzbare Idee ein Flug am nächsten Tag mit Iberia war.... Netjets hatte bestimmt auch noch einen Flieger ;)
Beitrag vom 12.04.2019 - 00:48 Uhr
Vielleicht könnte es sein, dass man bei der FB die Messlatte höher legt als bei manchen kommerziellen Betreibern. Dort wird im allgemeinen solange geflogen wie es legal möglich und technisch vertretbar ist.
Mit der Argentinien Reise der Frau M. hat das aber eher weniger zu tun, damals war wohl die organisatorische Seite etwas indisponiert. Ich meine damit dass man ein Reserveflugzeug halt mit der entsprechenden Besatzung bereithält, sonst bringt das herzlich wenig. Insbesondere wenn man sich zu einem so wichtigen Termin auf die Reise macht. Man muss es ja nicht gleich so machen wie die Herren aus Übersee, aber wer kann der kann.


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