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Kurzschlussrisiko in der 737 MAX

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Boeing 737 MAX 9, © Boeing

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SEATTLE - Boeing und die US-Luftfahrtaufsicht FAA prüfen die Verkabelung der 737 MAX. Zwei Kabelstränge verlaufen zu dicht nebeneinander - Kurzschlussrisiko. Die FAA stuft die Gefahrenlage als potenziell "katastrophal" ein. Boeing hat bereits mit der Suche nach einer technischen Lösung für das Problem begonnen.

Boeing und die FAA sind in der 737 MAX auf eine neue Gefahrenquelle gestoßen: eine zu enge Verlegung von zwei Kabelsträngen sorgt für ein latentes Kurzschlussrisiko. Laut "New York Times" kann das im schlimmsten Fall zu einem Absturz führen.

Das Verkabelungsproblem fiel bei der Abnahme technischner Modifikationen auf, mit denen Boeing eine Wiederzulassung des seit März 2019 nach zwei Abstürzen für Passagierflüge gesperrten Jets erreichen will. Nach Einschätzung der FAA wären die Folgen eines Blackouts "katastrophal", wenn die Piloten nicht richtig reagieren.

Rücktritt vor den Feiertagen

Es sei noch nicht an der Zeit, über mögliche "Designänderungen" an der 737 MAX zu spekulieren, zitiert "Reuters" einen Boeing-Sprecher. Nach Informationen von US-Medien prüfen Boeing-Konstrukteure allerdings mit Hochdruck, wie sich etwas mehr Abstand zwischen die Kabelstränge bringen lässt.

Die 737-Krise hatte sich kurz vor den Feiertagen verschärft: Boeing übergab der FAA weitere Emails, in denen Mitarbeiter intern vor unausgereiften Systemen in der 737 MAX warnten. Boeing-Chef Dennis Muilenburg musste daraufhin seinen Hut nehmen.
© aero.de | Abb.: Boeing | 06.01.2020 08:37

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Beitrag vom 07.01.2020 - 13:37 Uhr


Gemäß Ihrer Logik, hätten wir in Deutschland schon seit einer Ewigkeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn!
Haben wir aber nicht, leider! Und traurig zugleich um die vielen, unnötigen, Toten.

Gutes Beispiel!
Wie man die Frage einer Geschwindigkeitsbegrenzung unter logischen Gesichtspunkten beantwortet, machen uns alle anderen europäischen Länder vor.
Ich glaube wir sind uns aber einig, dass diese Begrenzung in Deutschland nicht aufgrund von irgendeiner "Logik" fehlt.
Da sind Hormone und Emotionen am Werk, fröhlich-populistisch geschürt aus unserem CSU-geführten Verkehrsministerium, das über 6000 Tote und Schwerverletzte pro Jahr irgendwie mit "Freiheit" vermarktet.


Gehört zwar nicht zum eigentlichen Thema, aber ich ärgere mich immer wieder, wenn bei Forderungen zum Thema Geschwindigkeitsbegrenzung mit falschen Zahlen um sich geworfen wird. Das neue Hinterbänkler Duo der SPD ist da auch immer ganz vorne dabei, aber wen wundert das...

Laut Statistischen Bundesamt gab es 2018 keine 6000 sondern "nur" 3275 tote im Straßenverkehr. Davon lediglich 294 auf Autobahnen. Hiervon waren 19 Fußgänger, 43 Motorradfahrer und 232 Autofahrer. Nun wird leider nicht erfasst was die Unfallursache war, aber es ist davon auszugehen, dass das Fehlen einer Geschwindigkeitsbegrenzung in den meisten Fällen nicht der Grund ist.

 https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/_inhalt.html


Übrigens geht die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren zurück. Im Europäischen Ausland hingegen sind die Zahlen weitaus höher und das trotz bestehender Tempolimits.


Dieser Beitrag wurde am 07.01.2020 13:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.01.2020 - 13:27 Uhr
Gegen Menschenleben muss die sog. Wirtschaftlichkeit bitte zurück stehen. Der Preis eines Menschenlebens ist nun mal weder feststellbar noch bezahlbar, der Preis eines Flugtickets, welcher sich errechnen lässt, ist mir schlu0endlich piepschnurzegal; mein Leben ist mir schon viel Wert.

Gemäß Ihrer Logik, hätten wir in Deutschland schon seit einer Ewigkeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn!
Haben wir aber nicht, leider! Und traurig zugleich um die vielen, unnötigen, Toten.

Gutes Beispiel!
Wie man die Frage einer Geschwindigkeitsbegrenzung unter logischen Gesichtspunkten beantwortet, machen uns alle anderen europäischen Länder vor.
Ich glaube wir sind uns aber einig dass diese Begrenzung in Deutschland nicht aufgrund von irgendeiner "Logik" fehlt.
Da sind Hormone und Emotionen am Werk, fröhlich-populistisch geschürt aus unserem CSU-geführten Verkersministerium, das über 6000 Tote und Schwerverletzte pro Jahr irgendwie mit "Freiheit" vermarktet.

Und genau diese Art Marketing hat in der Flugsicherheit mal gerade uberhaupt nichts verloren...
Beitrag vom 07.01.2020 - 13:27 Uhr
Gegen Menschenleben muss die sog. Wirtschaftlichkeit bitte zurück stehen. Der Preis eines Menschenlebens ist nun mal weder feststellbar noch bezahlbar, der Preis eines Flugtickets, welcher sich errechnen lässt, ist mir schlu0endlich piepschnurzegal; mein Leben ist mir schon viel Wert.

Gemäß Ihrer Logik, hätten wir in Deutschland schon seit einer Ewigkeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn!
Haben wir aber nicht, leider! Und traurig zugleich um die vielen, unnötigen, Toten.

Gutes Beispiel!
Wie man die Frage einer Geschwindigkeitsbegrenzung unter logischen Gesichtspunkten beantwortet, machen uns alle anderen europäischen Länder vor.
Ich glaube wir sind uns aber einig dass diese Begrenzung in Deutschland nicht aufgrund von irgendeiner "Logik" fehlt.
Da sind Hormone und Emotionen am Werk, fröhlich-populistisch geschürt aus unserem CSU-geführten Verkersministerium, das über 6000 Tote und Schwerverletzte pro Jahr irgendwie mit "Freiheit" vermarktet.

Und genau diese Art Marketing hat in der Flugsicherheit mal gerade uberhaupt nichts verloren...#
Ihre genannten Gründe glaub´ ich nicht, ich sehe da eher unseren Status als sehr große Auto bauende Nation im Vordergrund...


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