Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Piloten werfen Tuifly "Tarifflucht" vor

Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 15.04.2021 - 15:42 Uhr
UserAviation man
User (57 Beiträge)
Absolute Frechheit...

Es muss ein deutscher Branchentarifvertrag her, der solche Machenschaften unterbindet...

Bei kurzfristigen Spitzen im Flugplan oder vermehrt kranken Mitarbeiter ist es ok auf Subcharter auszuweichen, aber nicht erst die Flotte massiv zu schrumpfen, um dann mit Billig Anbietern aus dem Ostblock die Touris in den Urlaub zu fliegen. Das eigene Personal ist da und auch die Flugzeuge...
Beitrag vom 15.04.2021 - 19:53 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (608 Beiträge)
Wo bleibt nun hier die Intervention der EU Kommission zum Missbrauch von Staatshilfen?
Beitrag vom 15.04.2021 - 23:00 Uhr
UserAngros
User (468 Beiträge)
Es zeigt sich einmal mehr die hässliche Fratze, wenn die Maske fällt. Wer immer noch nicht verstanden hat, woran diese Branche krankt, bekommt es hier mustergültig vorgeführt.
Das Verhalten des TUI-Managements muss Konsequenzen haben, wie lange will man solch asozialem Verhalten noch tatenlos zusehen?
Beitrag vom 16.04.2021 - 07:47 Uhr
Usercontrail55
User (2557 Beiträge)
Es zeigt sich einmal mehr die hässliche Fratze, wenn die Maske fällt. Wer immer noch nicht verstanden hat, woran diese Branche krankt, bekommt es hier mustergültig vorgeführt.
Schön formuliert. Einige haben jetzt noch einen guten Job, die anderen haben ihn nicht mehr.
Das Verhalten des TUI-Managements muss Konsequenzen haben, wie lange will man solch asozialem Verhalten noch tatenlos zusehen?
Was wollen sie machen? Das Management hat in der Regel keinen Hebel dazu, wie eine GW es sich vorstellt, die vorandene Arbeit auf alle zu verteilen. Wenn wenige viel behalten wollen, fallen die anderen hinten runter.
Ironie aus
Der Smartlynx Wetlease ist natürlich ein gefundenes Fressen für die VC, um ihre eigene Visionslosigkeit zu verstecken.
Frage in die Management Runde, wie würden Sie es denn machen, wenn Sie temporär in einen Markt reingehen? Dauerhaft Personal bereithalten? Was machen Sie mit dem Personal ab 1. September, wenn die Stationierung ausläuft und keiner weiß was kommt?
Mich würde mal interessieren, was so eine temopräre Stationierung über ACM oder eigene Mannschaft kostet, wie groß der Unterschied ist?
Bin gespannt.
Beitrag vom 16.04.2021 - 09:26 Uhr
UserA345
User (741 Beiträge)
Flexibilität ist zur Zeit alles worauf es ankommt. Bloß keine großen und teuren Strukturen vorhalten, denn niemand weiß was kommt. LH wickelt GWI ab („wir fliegen nach Corona alles selbst“), TUI fliegt dennoch weiterhin Wetlease für EW und Smartlynx für TUI, da TUI ansonsten ihr eigenen Geschäft nicht wuppen kann....
Beitrag vom 16.04.2021 - 11:38 Uhr
UserAngros
User (468 Beiträge)
@contrail55: Ich weiß ja, dass Sie selten um eine Antwort verlegen sind, daher wundert mich ein wenig, dass Sie sich selbst eine schuldig bleiben. Denn die von Ihnen genannten Optionen lassen die Tatsache vermissen, dass TUI Personal (und Gerät) selbst bereits zur Verfügung hätte, man es also mitnichten "bereithalten" oder gar erst neu einstellen müsste.
Im Gegenteil, auch bei TUI ist der Staat in die Bresche gesprungen um Arbeitsplätze zu retten und wenn sich jetzt die Gelegenheit zur Arbeit wieder bietet, lagert man jedoch lieber an ausländische Fremdfirmen aus, während man den eigenen Leuten die Rute ins Fenster stellt. Das finden Sie gut und ist das eigentlich dann kluge Wirtschaftspolitik?
Wenn Sie sagen, das Management hätte keine Handhabe, wie kommen Sie denn darauf?

Übrigens, auch LH versucht es ja. Man verschleiert es nur besser, indem man es konzernintern macht, das ist halt immer noch weniger frech, als Wetlease einzukaufen während man beim Staat die Hand aufhält, weil es zu wenig Arbeit für die Belegschaft gibt.
Beitrag vom 16.04.2021 - 18:14 Uhr
Usercontrail55
User (2557 Beiträge)
@contrail55: Ich weiß ja, dass Sie selten um eine Antwort verlegen sind, daher wundert mich ein wenig, dass Sie sich selbst eine schuldig bleiben.
Ui, jetzt setzen Sie mich aber unter Druck ;-)
Denn die von Ihnen genannten Optionen lassen die Tatsache vermissen, dass TUI Personal (und Gerät) selbst bereits zur Verfügung hätte, man es also mitnichten "bereithalten" oder gar erst neu einstellen müsste.
Das habe ich aber oben beschrieben. Was ist, wenn der temporäre Wetlease zu Ende ist? Dann wäre man genau wieder da, wo man jetzt ist, beim Überhang. Den wollen Sie wohl bis zum nächsten temporären Bedarf "bereithalten". Oder was machen Sie mit dem?
Im Gegenteil, auch bei TUI ist der Staat in die Bresche gesprungen um Arbeitsplätze zu retten und wenn sich jetzt die Gelegenheit zur Arbeit wieder bietet, lagert man jedoch lieber an ausländische Fremdfirmen aus, während man den eigenen Leuten die Rute ins Fenster stellt. Das finden Sie gut und ist das eigentlich dann kluge Wirtschaftspolitik?
Habe ich doch garnix zu gesagt. Aber ja, so ist es blöd gelaufen, das wäre möglicherweise so nicht nötig gewesen. Aber vielleicht sind es tatsächlich so hohe Kostenunterschiede, dass es unklug wäre das nicht zu nutzen.

Ehrlich gesagt, das Argument mit der Staatshilfe ist Käse. Es gibt nirgendwo eine Verpflichtung zum Umgang mit dem Personal, wenn man ein Dahrlehen für Liquiditätsenpässe bekommt. Wenn man das immer wiedeholt, wird es auch nicht richtig. Es zeugt eher von Visionslosigkeit.
Ok, es darf niemand entlassen werden. Alle anderen ohne Hilfe räumen ihren Laden auf und wenn dann wieder bessere Zeiten kommen, dann sind die mit dem Darlehen 2 x gekniffen. Sie haben einmal die Schulden und dazu einen riesen Ballast an überflüssigem Personal. Da hätte man das Geld auch aus dem Fenster werfen können, so können diese Firmen sich niemals wettbewerbsfähig umbauen. Müßig, es gibt keine Personalbedingungen, daher lohnt es nicht darüber zu spekulieren.

Wenn Sie sagen, das Management hätte keine Handhabe, wie kommen Sie denn darauf?
Wenn man Überhang hat und muss den abbauen, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder entlassen oder die Arbeit auf mehr Schultern verteilen. Da man keine TZ zwangsweise anordnen kann, muss die GL warten, was die GW vorschlägt. Gibt es da Ideen, dann schaut man was geht. Da ich dazu nichts gehört habe, scheint es diese Möglichkeit nicht zu geben. Das heißt, wie oben beschrieben, einige haben den Job noch, die anderen nicht mehr. Nicht, alle haben etwas weniger.
Die Ironie ist, dass der TZ Vorschlag bei LH von der GL kam, nicht von den GW. Ich bin wirklich gespannt wie das ausgeht, vielbeschworener Korpsgeits usw.

Aus diesem Grund die Visionslosigkeit. Das die GL mittlerweile schnell dabei ist entweder intern Auszuflaggen oder extern, bei kleiner eigener Basis, dazuzumieten scheint noch nicht angekommen zu sein. Man pokert weiter für gute Bedingungen, riskiert dabei den Jobverlust für einen Teil der Belegschaft. Das kann ewig so weiter gehen, wenn immer nur reagiert und der Mangel verwaltet wird.
Übrigens, auch LH versucht es ja. Man verschleiert es nur besser, indem man es konzernintern macht, das ist halt immer noch weniger frech, als Wetlease einzukaufen während man beim Staat die Hand aufhält, weil es zu wenig Arbeit für die Belegschaft gibt.
Aber wenn es doch zu wenig Arbeit gibt, sagen Sie ja selbst, was tun? 2 Hände aufhalten und alles so lassen wie es ist? Das ist ja meine Frage, immer noch, was würden Sie tun? Alle wissen genau was sie blöd, frech, asozial, ... finden, aber davon geht ja das Problem nicht weg.


Dieser Beitrag wurde am 16.04.2021 19:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.04.2021 - 13:32 Uhr
UserDebaser
User (346 Beiträge)
Lieber contrail55, Angros hat es ja schon perfekt beschrieben, ist aber von Ihnen doch mißverstanden worden - deswegen versuche ich es auch noch einmal:

Der beabsichtigte Personalabbau in Cockpit und Kabine greift zum Jahresende, bis dahin sind noch alle Mitarbeiter da. Die Belegschaft fliegt extrem wenig, in der Kabine herrscht noch Kurzarbeit; einige Kollegen haben, wie man hört, keinen einzigen Flug im Mai-Dienstplan. Die Gehälter werden aber weitergezahlt, wenn auch im Cockpit etwas abgesenkt bzw. in der Kabine mit einem gewissen Prozentsatz Kurzarbeit. Kapazitäten, das SCN-Geschäft selbst zu erledigen, gäbe es also genug - Personal und Fluggerät sind bis Jahresende (und der Smartlynx-Vertrag geht AFAIK bis Ende des Sommerflugplans) vorhanden, und die Kosten dafür laufen weiter.

Trotzdem gibt man das Geschäft heraus - und dazu noch an eine untarifierte Bude. Das KANN nicht billiger sein, als es, zumindest dieses Jahr, selbst zu machen. Die GL will hier ganz offensichtlich ein Zeichen setzen, und auch mal ein wenig ihr Mütchen kühlen, nachdem man von der Belegschaft (speziell vom Cockpit) all die Jahre so schmachvoll düpiert wurde. Durch die Krise hat man nun Oberwasser, sitzt endlich am längeren Hebel und tritt nach Ausspruch der Kündigungen noch einmal genüßlich nach.

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2021 13:33 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.04.2021 - 14:23 Uhr
User74 bitte 63
User (98 Beiträge)
Das KANN nicht billiger sein, als es, zumindest dieses Jahr, selbst zu machen.
Zumindest dieses Jahr. Eventuell ist das genau der Punkt.
Die GL will hier ganz offensichtlich ein Zeichen setzen, und auch mal ein wenig ihr Mütchen kühlen, nachdem man von der Belegschaft (speziell vom Cockpit) all die Jahre so schmachvoll düpiert wurde.
Könnte schon sein. Mal der eine, mal der andere.
Durch die Krise hat man nun Oberwasser, sitzt endlich am längeren Hebel und tritt nach Ausspruch der Kündigungen noch einmal genüßlich nach.
Oder man hat einfach keine andere Wahl. Auch aufgrund der gemachten Erfahrungen wenn der andere dann mal wieder am längeren Hebel sitzt. Auf Regen folgt Sonnenschein, aber irgendwann kommt auch wieder der Regen.
Beitrag vom 17.04.2021 - 17:26 Uhr
Usercontrail55
User (2557 Beiträge)
Lieber contrail55, Angros hat es ja schon perfekt beschrieben, ist aber von Ihnen doch mißverstanden worden - deswegen versuche ich es auch noch einmal:

Der beabsichtigte Personalabbau in Cockpit und Kabine greift zum Jahresende, bis dahin sind noch alle Mitarbeiter da. Die Belegschaft fliegt extrem wenig, in der Kabine herrscht noch Kurzarbeit; einige Kollegen haben, wie man hört, keinen einzigen Flug im Mai-Dienstplan. Die Gehälter werden aber weitergezahlt, wenn auch im Cockpit etwas abgesenkt bzw. in der Kabine mit einem gewissen Prozentsatz Kurzarbeit. Kapazitäten, das SCN-Geschäft selbst zu erledigen, gäbe es also genug - Personal und Fluggerät sind bis Jahresende (und der Smartlynx-Vertrag geht AFAIK bis Ende des Sommerflugplans) vorhanden, und die Kosten dafür laufen weiter.
Vielen Dank für die Hintergründe.
Trotzdem gibt man das Geschäft heraus - und dazu noch an eine untarifierte Bude.
Würde es helfen, wenn es an eine tarifierte Bude gehen würde? Weg ist weg. ;-)
Das KANN nicht billiger sein, als es, zumindest dieses Jahr, selbst zu machen. Die GL will hier ganz offensichtlich ein Zeichen setzen, und auch mal ein wenig ihr Mütchen kühlen, nachdem man von der Belegschaft (speziell vom Cockpit) all die Jahre so schmachvoll düpiert wurde. Durch die Krise hat man nun Oberwasser, sitzt endlich am längeren Hebel und tritt nach Ausspruch der Kündigungen noch einmal genüßlich nach.
Wahrscheinlich ist es nicht billiger. Aber es kann tausend Gründe haben, warum es dennoch gemacht wurde. Vielleicht ist man während der Verhadlungen zweigleisig gefahren um sicher zu sein. Jetzt hat man Beides und kann es nicht ändern. Vielleicht ... usw. So wie ich es von Ihnen verstanden habe, werden die Mitarbeiter ohnehin bezahlt, verliert also keiner Geld.

Ist im Grunde auch egal, es ist wie es ist und manchmal läuft es optimal und manchmal nicht. Das ist nun mal so, wenn in einem dynamischen Umfeld Entscheidungen getroffen werden.

Ob man extra Geld, welches man eigentlich nicht hat, ausgibt um dem anderen eins auszuwischen? Da hätte ich meine Zweifel. Sie scheinen da nah dran zu sein und wenn Sie schreiben "jahrelang schmachvoll düpiert, speziell vom Cockpit" (Duden-täuschen, überlisten, zum Narren halten, jemanden vor den Kopf stoßen) dann nehme ich das so mit. Könnte daher durchaus sein, dass man mal zurückschießt. Hört sich so an, dass hier das Blatt überreizt wurde und wenn man dann den Kürzeren zieht, dann darf man als VC jetzt nicht rumheulen.

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2021 17:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.04.2021 - 22:08 Uhr
UserEricM
User (2908 Beiträge)
Kapazitäten, das SCN-Geschäft selbst zu erledigen, gäbe es also genug - Personal und Fluggerät sind bis Jahresende (und der Smartlynx-Vertrag geht AFAIK bis Ende des Sommerflugplans) vorhanden, und die Kosten dafür laufen weiter.
So wie ich es von Ihnen verstanden habe, werden die Mitarbeiter ohnehin bezahlt, verliert also keiner Geld.

So wie ich es verstehe, verliert der deutsche Staat Geld in Form von Kurzarbeitergeld das von der staatlichen Versicherung ausgezahlt wird.
Demgegenüber steht dann ein an einen Billiganbieter ausgelagerter Flugbetrieb der Umsätze mit fremden statt den eigenen Mitarbeitern generiert.
Der Staat zahlt, die Firma verdient, das bedient doch 1a das klassische Klischee von den privatiserten Gewinnen und den sozialiserten Verlusten.
Was übersehe ich?


Dieser Beitrag wurde am 17.04.2021 22:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.04.2021 - 08:48 Uhr
Usercontrail55
User (2557 Beiträge)
Kapazitäten, das SCN-Geschäft selbst zu erledigen, gäbe es also genug - Personal und Fluggerät sind bis Jahresende (und der Smartlynx-Vertrag geht AFAIK bis Ende des Sommerflugplans) vorhanden, und die Kosten dafür laufen weiter.
So wie ich es von Ihnen verstanden habe, werden die Mitarbeiter ohnehin bezahlt, verliert also keiner Geld.

So wie ich es verstehe, verliert der deutsche Staat Geld in Form von Kurzarbeitergeld das von der staatlichen Versicherung ausgezahlt wird.
Demgegenüber steht dann ein an einen Billiganbieter ausgelagerter Flugbetrieb der Umsätze mit fremden statt den eigenen Mitarbeitern generiert.
Der Staat zahlt, die Firma verdient, das bedient doch 1a das klassische Klischee von den privatiserten Gewinnen und den sozialiserten Verlusten.
Was übersehe ich?
Das es nicht um den Staat oder die Firma ging. Es ging um die Mitarbeiter. Die bekommen ihr Geld, ob sie fliegen oder nicht. So hat es Debaser beschrieben " die Gehälter werden weiterbezahlt" Ok, ganz präzise hätte es heißen müssen "...werden die Mitarbeiter ohnehin bezahlt, verliert also keiner (der Mitarbeiter) Geld.
Beitrag vom 18.04.2021 - 12:20 Uhr
UserEricM
User (2908 Beiträge)
Kapazitäten, das SCN-Geschäft selbst zu erledigen, gäbe es also genug - Personal und Fluggerät sind bis Jahresende (und der Smartlynx-Vertrag geht AFAIK bis Ende des Sommerflugplans) vorhanden, und die Kosten dafür laufen weiter.
So wie ich es von Ihnen verstanden habe, werden die Mitarbeiter ohnehin bezahlt, verliert also keiner Geld.

So wie ich es verstehe, verliert der deutsche Staat Geld in Form von Kurzarbeitergeld das von der staatlichen Versicherung ausgezahlt wird.
Demgegenüber steht dann ein an einen Billiganbieter ausgelagerter Flugbetrieb der Umsätze mit fremden statt den eigenen Mitarbeitern generiert.
Der Staat zahlt, die Firma verdient, das bedient doch 1a das klassische Klischee von den privatiserten Gewinnen und den sozialiserten Verlusten.
Was übersehe ich?
Das es nicht um den Staat oder die Firma ging. Es ging um die Mitarbeiter. Die bekommen ihr Geld, ob sie fliegen oder nicht. So hat es Debaser beschrieben " die Gehälter werden weiterbezahlt" Ok, ganz präzise hätte es heißen müssen "...werden die Mitarbeiter ohnehin bezahlt, verliert also keiner (der Mitarbeiter) Geld.

Im Lichte der üblichen Systemantwort der Luftfahrtindustrie auf steuerliche Fragen wirkt das Selbstbedienungs-Selbstverständnis Ihrer Argumentation etwas befremdlich.

Denn ich bin mir sicher, wenn es darum geht wer in den kommenden Jahren die staatlichen Steuer-Mehreinnahmen liefert um die aktuellen Kosten der Corona-Unterstützung auszugleichen, wird nicht nur Tuifly sehr gute Gründe finden, warum steuerliche Mehrbelastungen gerade für die eigene Firma eine unzumutbare Zusatzbelasung und Wettbewerbsnachteil darstellen.

IANAL, und keine Ahnung wie das tasächlich juristisch zu werten ist, aber die Abarbeitung von vorhandener Arbeit durch outgesourcte Billig-Fremdpiloten und -Firmen, während die eigenen Angestellten KUG vom Staat fürs Nichtstun beziehen, scheint mir faktisch recht nahe am Subventionsbetrug zu liegen...

Dieser Beitrag wurde am 18.04.2021 12:24 Uhr bearbeitet.
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