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Beitrag vom 28.06.2021 - 11:34 Uhr
UserBoeingMD11F
User (98 Beiträge)
@neutraler Beobac..
Dann, wo sorry, ist so ein Geschäftsmodel ein falsches! Wenn es um Strecken geht, die meilenweit jenseits des "Heimatmarktes" liegen, dann ist das Kannibalismus. Und hat nichts, aber überhaupt nichts, mit gesundem Wettbewerb zu tun. Sondern ist wildern in fremden Märkten!
Ich glaube Sie haben nichts verstanden. Die genannten Netzwerk Carrier leben zu 60% davon Märkte miteinander zu verbinden. Da wird die Diskussion darüber schwierig.

Wenn das so ist, dann ist das "Geschäftsmodel" - so brutal muss man es dann sagen - ein falsches bzw. zumindest zu hinterfragen. Es sollte - im Wettbewerb - zuerst um die Heimatmärkte gehen. Und nicht darum um PAXE aus anderen Gebieten abzugreifen (was ja gerne den "SandAirlines" vorgeworfen wird) und über einen "sinnlosen" Umweg ans Ziel zu befördern.
Aber auf meine konkretes Beispiel LHR - BKK (wo eben das genau zutrifft und EU Airline sogar einen Vorteil haben, sind Sie (mal wieder) nicht eingegangen...


Aus welcher Branche kommen Sie, dass Sie die Globalisierung mit Füßen treten können?
Des Weiteren, wie kommen Sie darauf, dass man das Verbinden zwischen Märkten als "Abzweigen" verstehen kann? Abzweigen wäre für mich, wenn man statt einem inner EU-Flug über IST fliegt z.B HAM-IST-BCN.

Ferner kommen wir doch in Teufelsküche, wenn wir anfangen, Produkte nicht mehr zu verkaufen.
Die Klimakrise lässt sich nur international unter gleichen Regeln lösen, nur das wird schwer bis unmöglich, da Vorstöße in Sachen Klimaschutz auf der anderen Seite des Planeten immer als Wettbewerbsvorteil der Klimasünder ausgenutzt werden, das ist der Nachteil unser globalisierten Welt. Ob man das zurückdrehen kann und will?
Man kann dieses System aber nur retten, wenn man international an einem Strang zieht oder man muss auf die Vorzüge des Kapitalismus verzichten.

Der größte Teil des Emmisionsproblems in der Luftfahrt wäre leicht zu lösen. Internationale Kerosinsteuer oder selbstverplfichtende Investitionsabgabe in alternative Kraftstoffe, Power to Liquid. Vermutlich wird man den Staat als Koordinator in dieser Frage brauchen. Wenn diese Infrastruktur im Aufbau ist, wird der Markt zuletzt regeln, wie teuer ein Flug mit CO2 neutralen Treibstoffen ist. Nur man kann den Äffchen nichts mehr wegnehmen, wenn man sich auf Ideen wie freiheitlichen Leben beruft. Und die Äffchen wollen halt günstig diese Art von Mobilität erfahren, weil's toll ist. Dieses Konzept von Selbstverzicht halte ich für einfach unreif, da es nicht begeisterungsfähig ist.

Um zurück zum Thema zu kommen: Der Vorschlag der LH ist gut, führt zwar nur zu einem Aufschlag auf EU-Reisen, macht die Bahn innerhalb von der EU attraktiver, erzielt damit vllt eine positive Klimawirkung.


Aber von Sinn oder Unsinn zu sprechen bzgl unserem Wirtschaftssystems: Dem Menschen irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen, die man ihm vorher noch schmackhaft macht, daran wird man nichts ändern wollen. Also gebt den Äffchen Zucker und wenn der alle ist, müssen wir was neues finden.


Beitrag vom 29.06.2021 - 09:55 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (270 Beiträge)
@neutraler Beobac..


Aus welcher Branche kommen Sie, dass Sie die Globalisierung mit Füßen treten können?

Ich trete die Globalisierung doch 'nicht mit Füssen'. Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich finde nur das es viele (ungesunde) Auswüchse gibt, die nicht unbedingt sein müssen und eher Schaden anrichten als Nutzen bringen. Eben z.B. des von mir thematisierte "wildern in fremden Märkten". Siehe die aktuelle - und völlig gerechtfertigte Diskussion - heute über die Ausweitung der Möglichkeiten von Qatar in Europa. Dadurch werden die europäischen Airlines (auf ihren Heimatmarkt!) quasi in einen Wettbewerb verstrickt, in dem sie nur mit einem weiteren "Drehen" an der Kostenschraube NACH UNTEN, bestehen können.
Das ist und kann nicht gut sein.

Des Weiteren, wie kommen Sie darauf, dass man das Verbinden zwischen Märkten als "Abzweigen" verstehen kann? Abzweigen wäre für mich, wenn man statt einem inner EU-Flug über IST fliegt z.B HAM-IST-BCN.

Solche Verbindungen, wie von Ihnen genannt, habe ich nicht thematisiert.

Ferner kommen wir doch in Teufelsküche, wenn wir anfangen, Produkte nicht mehr zu verkaufen.

Das sehe ich eben anders. Ich befürchte, wir kommen in "Teufels Küche" wenn wir es weiterhin zulassen, dass alles 'verkauft' werden darf, selbst wenn es nachweislich schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Hier meine ich ausdrücklich nicht nur die Flugbranche (Billigst- Tickets).

Die Klimakrise lässt sich nur international unter gleichen Regeln lösen, nur das wird schwer bis unmöglich, da Vorstöße in Sachen Klimaschutz auf der anderen Seite des Planeten immer als Wettbewerbsvorteil der Klimasünder ausgenutzt werden, das ist der Nachteil unser globalisierten Welt. Ob man das zurückdrehen kann und will?
Man kann dieses System aber nur retten, wenn man international an einem Strang zieht oder man muss auf die Vorzüge des Kapitalismus verzichten.
>
Das glaube ich nicht. Man müsste auf die 'zweifelhaften' Vorzüge eines ungezügelten (Manchester)Kapitalismus verzichten. Und zwar weltweit. Allerdings, und dabei bleibe ich, es macht wenig Sinn bzw. hilft wenig, wenn jeder nur immer "auf den anderen zeigt bzw. wartet bis der anfängt".
Hier bräuchte es eine (weltweite) starke Administrative.

Der größte Teil des Emmisionsproblems in der Luftfahrt wäre leicht zu lösen. Internationale Kerosinsteuer oder selbstverplfichtende Investitionsabgabe in alternative Kraftstoffe, Power to Liquid. Vermutlich wird man den Staat als Koordinator in dieser Frage brauchen. Wenn diese Infrastruktur im Aufbau ist, wird der Markt zuletzt regeln, wie teuer ein Flug mit CO2 neutralen Treibstoffen ist. Nur man kann den Äffchen nichts mehr wegnehmen, wenn man sich auf Ideen wie freiheitlichen Leben beruft. Und die Äffchen wollen halt günstig diese Art von Mobilität erfahren, weil's toll ist. Dieses Konzept von Selbstverzicht halte ich für einfach unreif, da es nicht begeisterungsfähig ist.

Deshalb bedarf es eben einer gewissen Regulierung und Durchsetzung durch die Politik.

Um zurück zum Thema zu kommen: Der Vorschlag der LH ist gut, führt zwar nur zu einem Aufschlag auf EU-Reisen, macht die Bahn innerhalb von der EU attraktiver, erzielt damit vllt eine positive Klimawirkung.


Aber von Sinn oder Unsinn zu sprechen bzgl unserem Wirtschaftssystems: Dem Menschen irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen, die man ihm vorher noch schmackhaft macht, daran wird man nichts ändern wollen. Also gebt den Äffchen Zucker und wenn der alle ist, müssen wir was neues finden.

Sehe ich nicht so. Ist zwar ein schwerer Weg, aber machbar.

Beitrag vom 29.06.2021 - 10:35 Uhr
UserBoeingMD11F
User (98 Beiträge)
@neutraler Beobac..


Aus welcher Branche kommen Sie, dass Sie die Globalisierung mit Füßen treten können?

Ich trete die Globalisierung doch 'nicht mit Füssen'. Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich finde nur das es viele (ungesunde) Auswüchse gibt, die nicht unbedingt sein müssen und eher Schaden anrichten als Nutzen bringen. Eben z.B. des von mir thematisierte "wildern in fremden Märkten". Siehe die aktuelle - und völlig gerechtfertigte Diskussion - heute über die Ausweitung der Möglichkeiten von Qatar in Europa. Dadurch werden die europäischen Airlines (auf ihren Heimatmarkt!) quasi in einen Wettbewerb verstrickt, in dem sie nur mit einem weiteren "Drehen" an der Kostenschraube NACH UNTEN, bestehen können.
Das ist und kann nicht gut sein.

Des Weiteren, wie kommen Sie darauf, dass man das Verbinden zwischen Märkten als "Abzweigen" verstehen kann? Abzweigen wäre für mich, wenn man statt einem inner EU-Flug über IST fliegt z.B HAM-IST-BCN.

Solche Verbindungen, wie von Ihnen genannt, habe ich nicht thematisiert.

Ferner kommen wir doch in Teufelsküche, wenn wir anfangen, Produkte nicht mehr zu verkaufen.

Das sehe ich eben anders. Ich befürchte, wir kommen in "Teufels Küche" wenn wir es weiterhin zulassen, dass alles 'verkauft' werden darf, selbst wenn es nachweislich schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Hier meine ich ausdrücklich nicht nur die Flugbranche (Billigst- Tickets).

Die Klimakrise lässt sich nur international unter gleichen Regeln lösen, nur das wird schwer bis unmöglich, da Vorstöße in Sachen Klimaschutz auf der anderen Seite des Planeten immer als Wettbewerbsvorteil der Klimasünder ausgenutzt werden, das ist der Nachteil unser globalisierten Welt. Ob man das zurückdrehen kann und will?
Man kann dieses System aber nur retten, wenn man international an einem Strang zieht oder man muss auf die Vorzüge des Kapitalismus verzichten.
>
Das glaube ich nicht. Man müsste auf die 'zweifelhaften' Vorzüge eines ungezügelten (Manchester)Kapitalismus verzichten. Und zwar weltweit. Allerdings, und dabei bleibe ich, es macht wenig Sinn bzw. hilft wenig, wenn jeder nur immer "auf den anderen zeigt bzw. wartet bis der anfängt".
Hier bräuchte es eine (weltweite) starke Administrative.

Der größte Teil des Emmisionsproblems in der Luftfahrt wäre leicht zu lösen. Internationale Kerosinsteuer oder selbstverplfichtende Investitionsabgabe in alternative Kraftstoffe, Power to Liquid. Vermutlich wird man den Staat als Koordinator in dieser Frage brauchen. Wenn diese Infrastruktur im Aufbau ist, wird der Markt zuletzt regeln, wie teuer ein Flug mit CO2 neutralen Treibstoffen ist. Nur man kann den Äffchen nichts mehr wegnehmen, wenn man sich auf Ideen wie freiheitlichen Leben beruft. Und die Äffchen wollen halt günstig diese Art von Mobilität erfahren, weil's toll ist. Dieses Konzept von Selbstverzicht halte ich für einfach unreif, da es nicht begeisterungsfähig ist.

Deshalb bedarf es eben einer gewissen Regulierung und Durchsetzung durch die Politik.

Um zurück zum Thema zu kommen: Der Vorschlag der LH ist gut, führt zwar nur zu einem Aufschlag auf EU-Reisen, macht die Bahn innerhalb von der EU attraktiver, erzielt damit vllt eine positive Klimawirkung.


Aber von Sinn oder Unsinn zu sprechen bzgl unserem Wirtschaftssystems: Dem Menschen irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen, die man ihm vorher noch schmackhaft macht, daran wird man nichts ändern wollen. Also gebt den Äffchen Zucker und wenn der alle ist, müssen wir was neues finden.

Sehe ich nicht so. Ist zwar ein schwerer Weg, aber machbar.



@ neutraler Beobachter: erstmal vielen Dank für Ihre freundliche und sachliche Antwort. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es doch noch etwas wie eine Diskussionskultur geben kann.


Im Grunde sind wir beide nicht weit ab.
Ein Klimaschutz, der die Nahrungsgrundlage für 10 Mrd. Menschen bilden soll, wird es nicht in unserem gelobten freiheitlichen System geben können.

Sie selber sagen, dass die Politik aktiver regulieren soll über Sinn und Unsinn.
Das ist schon fast Ironie: Am Ende müssen wir China dankbar sein, da sie uns zeigen, dass ein unfreiheitliches System mit wirtschaftlichen Scheinfreiheiten für den Bürger funktionieren kann.


Bezüglich des Absatzes "Manchester" Kapitalismus:
Es bleibt bei der Kernfrage: wer liefert die besseren Ergebnisse, die Politik oder ein Preis-gesteuerter Markt? Ein CO2-Preis oder besser eine echte Mehrwertsteuer auf Ressourcen, die die ökologischen Schäden 1:1 berücksichtigt, wäre ja die "Wunderwaffe" schlecht hin.
Man müsste sich nur international absprechen, eine Regel für alle und alles.Progressiv ansteigend bis 2050.

Aber dafür bin ich zu wenig Optimist. Bin eher dabei mein Haus in Norddeutschland anzuheben..
Beitrag vom 29.06.2021 - 10:35 Uhr
UserBoeingMD11F
User (98 Beiträge)
@neutraler Beobac..


Aus welcher Branche kommen Sie, dass Sie die Globalisierung mit Füßen treten können?

Ich trete die Globalisierung doch 'nicht mit Füssen'. Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich finde nur das es viele (ungesunde) Auswüchse gibt, die nicht unbedingt sein müssen und eher Schaden anrichten als Nutzen bringen. Eben z.B. des von mir thematisierte "wildern in fremden Märkten". Siehe die aktuelle - und völlig gerechtfertigte Diskussion - heute über die Ausweitung der Möglichkeiten von Qatar in Europa. Dadurch werden die europäischen Airlines (auf ihren Heimatmarkt!) quasi in einen Wettbewerb verstrickt, in dem sie nur mit einem weiteren "Drehen" an der Kostenschraube NACH UNTEN, bestehen können.
Das ist und kann nicht gut sein.

Des Weiteren, wie kommen Sie darauf, dass man das Verbinden zwischen Märkten als "Abzweigen" verstehen kann? Abzweigen wäre für mich, wenn man statt einem inner EU-Flug über IST fliegt z.B HAM-IST-BCN.

Solche Verbindungen, wie von Ihnen genannt, habe ich nicht thematisiert.

Ferner kommen wir doch in Teufelsküche, wenn wir anfangen, Produkte nicht mehr zu verkaufen.

Das sehe ich eben anders. Ich befürchte, wir kommen in "Teufels Küche" wenn wir es weiterhin zulassen, dass alles 'verkauft' werden darf, selbst wenn es nachweislich schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Hier meine ich ausdrücklich nicht nur die Flugbranche (Billigst- Tickets).

Die Klimakrise lässt sich nur international unter gleichen Regeln lösen, nur das wird schwer bis unmöglich, da Vorstöße in Sachen Klimaschutz auf der anderen Seite des Planeten immer als Wettbewerbsvorteil der Klimasünder ausgenutzt werden, das ist der Nachteil unser globalisierten Welt. Ob man das zurückdrehen kann und will?
Man kann dieses System aber nur retten, wenn man international an einem Strang zieht oder man muss auf die Vorzüge des Kapitalismus verzichten.
>
Das glaube ich nicht. Man müsste auf die 'zweifelhaften' Vorzüge eines ungezügelten (Manchester)Kapitalismus verzichten. Und zwar weltweit. Allerdings, und dabei bleibe ich, es macht wenig Sinn bzw. hilft wenig, wenn jeder nur immer "auf den anderen zeigt bzw. wartet bis der anfängt".
Hier bräuchte es eine (weltweite) starke Administrative.

Der größte Teil des Emmisionsproblems in der Luftfahrt wäre leicht zu lösen. Internationale Kerosinsteuer oder selbstverplfichtende Investitionsabgabe in alternative Kraftstoffe, Power to Liquid. Vermutlich wird man den Staat als Koordinator in dieser Frage brauchen. Wenn diese Infrastruktur im Aufbau ist, wird der Markt zuletzt regeln, wie teuer ein Flug mit CO2 neutralen Treibstoffen ist. Nur man kann den Äffchen nichts mehr wegnehmen, wenn man sich auf Ideen wie freiheitlichen Leben beruft. Und die Äffchen wollen halt günstig diese Art von Mobilität erfahren, weil's toll ist. Dieses Konzept von Selbstverzicht halte ich für einfach unreif, da es nicht begeisterungsfähig ist.

Deshalb bedarf es eben einer gewissen Regulierung und Durchsetzung durch die Politik.

Um zurück zum Thema zu kommen: Der Vorschlag der LH ist gut, führt zwar nur zu einem Aufschlag auf EU-Reisen, macht die Bahn innerhalb von der EU attraktiver, erzielt damit vllt eine positive Klimawirkung.


Aber von Sinn oder Unsinn zu sprechen bzgl unserem Wirtschaftssystems: Dem Menschen irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen, die man ihm vorher noch schmackhaft macht, daran wird man nichts ändern wollen. Also gebt den Äffchen Zucker und wenn der alle ist, müssen wir was neues finden.

Sehe ich nicht so. Ist zwar ein schwerer Weg, aber machbar.



@ neutraler Beobachter: erstmal vielen Dank für Ihre freundliche und sachliche Antwort. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es doch noch etwas wie eine Diskussionskultur geben kann.


Im Grunde sind wir beide nicht weit ab.
Ein Klimaschutz, der die Nahrungsgrundlage für 10 Mrd. Menschen bilden soll, wird es nicht in unserem gelobten freiheitlichen System geben können.

Sie selber sagen, dass die Politik aktiver regulieren soll über Sinn und Unsinn.
Das ist schon fast Ironie: Am Ende müssen wir China dankbar sein, da sie uns zeigen, dass ein unfreiheitliches System mit wirtschaftlichen Scheinfreiheiten für den Bürger funktionieren kann.


Bezüglich des Absatzes "Manchester" Kapitalismus:
Es bleibt bei der Kernfrage: wer liefert die besseren Ergebnisse, die Politik oder ein Preis-gesteuerter Markt? Ein CO2-Preis oder besser eine echte Mehrwertsteuer auf Ressourcen, die die ökologischen Schäden 1:1 berücksichtigt, wäre ja die "Wunderwaffe" schlecht hin.
Man müsste sich nur international absprechen, eine Regel für alle und alles.Progressiv ansteigend bis 2050.

Aber dafür bin ich zu wenig Optimist. Bin eher dabei mein Haus in Norddeutschland anzuheben..
Beitrag vom 29.06.2021 - 10:35 Uhr
UserBoeingMD11F
User (98 Beiträge)
@neutraler Beobac..


Aus welcher Branche kommen Sie, dass Sie die Globalisierung mit Füßen treten können?

Ich trete die Globalisierung doch 'nicht mit Füssen'. Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich finde nur das es viele (ungesunde) Auswüchse gibt, die nicht unbedingt sein müssen und eher Schaden anrichten als Nutzen bringen. Eben z.B. des von mir thematisierte "wildern in fremden Märkten". Siehe die aktuelle - und völlig gerechtfertigte Diskussion - heute über die Ausweitung der Möglichkeiten von Qatar in Europa. Dadurch werden die europäischen Airlines (auf ihren Heimatmarkt!) quasi in einen Wettbewerb verstrickt, in dem sie nur mit einem weiteren "Drehen" an der Kostenschraube NACH UNTEN, bestehen können.
Das ist und kann nicht gut sein.

Des Weiteren, wie kommen Sie darauf, dass man das Verbinden zwischen Märkten als "Abzweigen" verstehen kann? Abzweigen wäre für mich, wenn man statt einem inner EU-Flug über IST fliegt z.B HAM-IST-BCN.

Solche Verbindungen, wie von Ihnen genannt, habe ich nicht thematisiert.

Ferner kommen wir doch in Teufelsküche, wenn wir anfangen, Produkte nicht mehr zu verkaufen.

Das sehe ich eben anders. Ich befürchte, wir kommen in "Teufels Küche" wenn wir es weiterhin zulassen, dass alles 'verkauft' werden darf, selbst wenn es nachweislich schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Hier meine ich ausdrücklich nicht nur die Flugbranche (Billigst- Tickets).

Die Klimakrise lässt sich nur international unter gleichen Regeln lösen, nur das wird schwer bis unmöglich, da Vorstöße in Sachen Klimaschutz auf der anderen Seite des Planeten immer als Wettbewerbsvorteil der Klimasünder ausgenutzt werden, das ist der Nachteil unser globalisierten Welt. Ob man das zurückdrehen kann und will?
Man kann dieses System aber nur retten, wenn man international an einem Strang zieht oder man muss auf die Vorzüge des Kapitalismus verzichten.
>
Das glaube ich nicht. Man müsste auf die 'zweifelhaften' Vorzüge eines ungezügelten (Manchester)Kapitalismus verzichten. Und zwar weltweit. Allerdings, und dabei bleibe ich, es macht wenig Sinn bzw. hilft wenig, wenn jeder nur immer "auf den anderen zeigt bzw. wartet bis der anfängt".
Hier bräuchte es eine (weltweite) starke Administrative.

Der größte Teil des Emmisionsproblems in der Luftfahrt wäre leicht zu lösen. Internationale Kerosinsteuer oder selbstverplfichtende Investitionsabgabe in alternative Kraftstoffe, Power to Liquid. Vermutlich wird man den Staat als Koordinator in dieser Frage brauchen. Wenn diese Infrastruktur im Aufbau ist, wird der Markt zuletzt regeln, wie teuer ein Flug mit CO2 neutralen Treibstoffen ist. Nur man kann den Äffchen nichts mehr wegnehmen, wenn man sich auf Ideen wie freiheitlichen Leben beruft. Und die Äffchen wollen halt günstig diese Art von Mobilität erfahren, weil's toll ist. Dieses Konzept von Selbstverzicht halte ich für einfach unreif, da es nicht begeisterungsfähig ist.

Deshalb bedarf es eben einer gewissen Regulierung und Durchsetzung durch die Politik.

Um zurück zum Thema zu kommen: Der Vorschlag der LH ist gut, führt zwar nur zu einem Aufschlag auf EU-Reisen, macht die Bahn innerhalb von der EU attraktiver, erzielt damit vllt eine positive Klimawirkung.


Aber von Sinn oder Unsinn zu sprechen bzgl unserem Wirtschaftssystems: Dem Menschen irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen, die man ihm vorher noch schmackhaft macht, daran wird man nichts ändern wollen. Also gebt den Äffchen Zucker und wenn der alle ist, müssen wir was neues finden.

Sehe ich nicht so. Ist zwar ein schwerer Weg, aber machbar.



@ neutraler Beobachter: erstmal vielen Dank für Ihre freundliche und sachliche Antwort. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es doch noch etwas wie eine Diskussionskultur geben kann.


Im Grunde sind wir beide nicht weit ab.
Ein Klimaschutz, der die Nahrungsgrundlage für 10 Mrd. Menschen bilden soll, wird es nicht in unserem gelobten freiheitlichen System geben können.

Sie selber sagen, dass die Politik aktiver regulieren soll über Sinn und Unsinn.
Das ist schon fast Ironie: Am Ende müssen wir China dankbar sein, da sie uns zeigen, dass ein unfreiheitliches System mit wirtschaftlichen Scheinfreiheiten für den Bürger funktionieren kann.


Bezüglich des Absatzes "Manchester" Kapitalismus:
Es bleibt bei der Kernfrage: wer liefert die besseren Ergebnisse, die Politik oder ein Preis-gesteuerter Markt? Ein CO2-Preis oder besser eine echte Mehrwertsteuer auf Ressourcen, die die ökologischen Schäden 1:1 berücksichtigt, wäre ja die "Wunderwaffe" schlecht hin.
Man müsste sich nur international absprechen, eine Regel für alle und alles.Progressiv ansteigend bis 2050.

Aber dafür bin ich zu wenig Optimist. Bin eher dabei mein Haus in Norddeutschland anzuheben..
Beitrag vom 29.06.2021 - 10:37 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (737 Beiträge)
Ich trete die Globalisierung doch 'nicht mit Füssen'. Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich finde nur das es viele (ungesunde) Auswüchse gibt, die nicht unbedingt sein müssen und eher Schaden anrichten als Nutzen bringen. Eben z.B. des von mir thematisierte "wildern in fremden Märkten". Siehe die aktuelle - und völlig gerechtfertigte Diskussion - heute über die Ausweitung der Möglichkeiten von Qatar in Europa. Dadurch werden die europäischen Airlines (auf ihren Heimatmarkt!) quasi in einen Wettbewerb verstrickt, in dem sie nur mit einem weiteren "Drehen" an der Kostenschraube NACH UNTEN, bestehen können.
Das ist und kann nicht gut sein.

Interessant dabei wäre dann die Frage, warum Sie für Ihre eigene Firma so viel durch die Welt fliegen mussten, dass Sie bei allen 3 großen Netzwerken den Gold Status erflogen haben mit den vielen Flügen nach Asien, die Sie ja hatten.
Wenn Sie doch kein wildern auf den fremden Märkten wollen (also da hoffentlich dann auch nichts verkaufen) und ein ein starker Gegner von dem "billiger, billiger, billiger" sind (also da hoffentlich auch nichts günstig im Ausland kaufen), dann stellt sich mir wirklich die Frage, warum Sie so viel fliegen müssen/mussten.
Beitrag vom 29.06.2021 - 10:47 Uhr
Usercontrail55
User (2643 Beiträge)
@neutraler Beobac..
Ich bin erstaunt, aber auch erfreut, dass Sie sich meiner Argumentation (ein Stück weit) anschließen.

Sie zu mir: Aber wir schreiben hier in einem Luftfahrtforum, so dass es (eigentlich) nur um den Teil der Luftfahrt daran gehen kann und nicht um andere Industrien (wie von Ihnen thematisiert: KfZ Industrie, Lebensmittelindustrie etc.) .
Sie danach: Das sehe ich eben anders. Ich befürchte, wir kommen in "Teufels Küche" wenn wir es weiterhin zulassen, dass alles 'verkauft' werden darf, selbst wenn es nachweislich schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Hier meine ich ausdrücklich nicht nur die Flugbranche (Billigst- Tickets).

Ich: Bei all den „gordischen Knoten“ die sich hier knüpfen fehlt mir die Frage, wo kommt der eigentlich her? Das heißt, wo wollen/müssen wir hin und was sind wir bereit dafür zu tun und zu ertragen? Solange das für alle Beteiligten nicht klar definiert ist, wird jeder weiterhin versuchen das Tun und Ertragen für sich so gering wie möglich zu halten.
Ich: Aber die Luftfahrt lebt ja nicht auf einer Insel, das funktioniert alles nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Wenn wir uns mit den Möglichkeiten in der Luftfahrt beschäftigen wollen, dann müssen wir Einigkeit über die Mechanismen herstellen. Sind wir uns da nicht einig, ist der Rest obsolet.
Sie dazu: Das ist das m.E. nur das 'berühmt - berüchtigte' zeigen (und warten) auf andere... .
Sie danach: Das glaube ich nicht. Man müsste auf die 'zweifelhaften' Vorzüge eines ungezügelten (Manchester)Kapitalismus verzichten. Und zwar weltweit.

Ich: Hab ich doch gesagt. Wenn wir denn dann einen Startschuss haben, ...
Sie: Btw: Wer sollte den "Startschuss" denn Ihrer Meinung nach geben?
Sie danach: Hier bräuchte es eine (weltweite) starke Administrative.
Deshalb bedarf es eben einer gewissen Regulierung und Durchsetzung durch die Politik.

Scheint wir liegen nicht sooo weit auseinander ;-) nehmen Sie es sportlich und mit Humor


Dieser Beitrag wurde am 29.06.2021 10:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.06.2021 - 11:07 Uhr
UserEricM
User (3001 Beiträge)
Aus welcher Branche kommen Sie, dass Sie die Globalisierung mit Füßen treten können?

Vielleicht dazu kurz ein Gedanke:
Die globale Luftfahrt ist mit die am geringsten "globalisierte" Industrie überhaupt.
Sie steht zwar massiv in globalem Wettbewerb, dies aber nicht im Rahmen tatsächlich globalisierter Abkommen im Rahmen der WTO mit immerhin gewissen Checks and Balances, Regeln, Schiedsverfahren, etc.

Stattdessen gibt es in der Luftfahrt nur einen komplexen Verhau von vielen bilateralen und einigen multilateralen Verträgen zwischen Staaten, jeweils bestimmte Destinationen in bestimmtem Umfang für bestimmte Fluglinien aus dem jeweils anderen Staat freizugeben.
Völlig unabhängig von Umweltaspekten, Arbeitnehmerrechten oder anderen möglicherweise wettbewerbsverzerrenden Umständen.
Wie jetzt das neue Abkommen EU-Katar.

D.h. der landläufige Begriff der "Globalisierung", der Zusammenschaltung mehrerer Märkte unter einem gemeinsamen, idR WTO-, Regelwerk ist tatsächlich gerade auf die Luftfahrt gar nicht in vollem Umfang anwendbar.

Was natürlich auch negative Folgen für eine hypothetische "Regel für alle und alles.Progressiv ansteigend bis 2050." hat.
Die WTO wäre tatsächlich der Ansatzpunkt für tatsächlich globalisierte Industrien.
Einen gemeinsamen Ansatzpunkt für die Luftfahrt gibt es leider nicht.
Von daher bleibt nur die nationale Reguilierung, wenn überhaupt etwas passieren soll.

Dieser Beitrag wurde am 29.06.2021 13:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.06.2021 - 19:22 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (270 Beiträge)

@ neutraler Beobachter: erstmal vielen Dank für Ihre freundliche und sachliche Antwort. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es doch noch etwas wie eine Diskussionskultur geben kann.

Dieses Kompliment gebe ich sehr gerne zurück. Ich habe hier bereits zur Genüge das Gegenteil erlebt 😉.

Im Grunde sind wir beide nicht weit ab.
Ein Klimaschutz, der die Nahrungsgrundlage für 10 Mrd. Menschen bilden soll, wird es nicht in unserem gelobten freiheitlichen System geben können.

Sie selber sagen, dass die Politik aktiver regulieren soll über Sinn und Unsinn.
Das ist schon fast Ironie: Am Ende müssen wir China dankbar sein, da sie uns zeigen, dass ein unfreiheitliches System mit wirtschaftlichen Scheinfreiheiten für den Bürger funktionieren kann.
>
Das chinesische System meine ich ausdrücklich nicht. Das ist absoluter Staatsimperalismus, ergänzt um die Komponenten: Unterdrückung, Folter, Freiheitsberaubung usw.usf.

Bezüglich des Absatzes "Manchester" Kapitalismus:
Es bleibt bei der Kernfrage: wer liefert die besseren Ergebnisse, die Politik oder ein Preis-gesteuerter Markt? Ein CO2-Preis oder besser eine echte Mehrwertsteuer auf Ressourcen, die die ökologischen Schäden 1:1 berücksichtigt, wäre ja die "Wunderwaffe" schlecht hin.

Ja, da haben Sie absolut recht. Aber auf der Basis "Freiwilligkeit" wird das leider nicht funktionieren. Zeigt ja die Gegenwart.
Ich würde sagen: ein gesunder Mix (freie Wirtschaft mit Regeln durch den Staat) wäre gut.

Man müsste sich nur international absprechen, eine Regel für alle und alles.Progressiv ansteigend bis 2050.
>
Völlig Ihrer Meinung. Aber wer soll das initiieren? Die UNO müsste es eigentlich, diese wird aber zunehmend durch den (noch) Wirtschaftskrieg USA - China geprägt. Die EU ist leider zu schwach (weil uneinig) um da die Rolle zu spielen, die sie spielen könnte.

Aber dafür bin ich zu wenig Optimist. Bin eher dabei mein Haus in Norddeutschland anzuheben..

Lassen Sie es mich wissen, wann Sie damit anfangen - würde ich mir gerne anschauen 😉.

Aber ich wünsche Ihnen (und uns allen) das es soweit nicht kommt. Noch haben wir die Möglichkeiten (und Zeit) das zu verhindern.
Beitrag vom 29.06.2021 - 19:24 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (270 Beiträge)

Interessant dabei wäre dann die Frage, warum Sie für Ihre eigene Firma so viel durch die Welt fliegen mussten, dass Sie bei allen 3 großen Netzwerken den Gold Status erflogen haben mit den vielen Flügen nach Asien, die Sie ja hatten.
Wenn Sie doch kein wildern auf den fremden Märkten wollen (also da hoffentlich dann auch nichts verkaufen) und ein ein starker Gegner von dem "billiger, billiger, billiger" sind (also da hoffentlich auch nichts günstig im Ausland kaufen), dann stellt sich mir wirklich die Frage, warum Sie so viel fliegen müssen/mussten.

Ich ich bereits schon was zu geschrieben- wie schonmal: lesen bildet.
Beitrag vom 29.06.2021 - 19:25 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (270 Beiträge)
@neutraler Beobac..
Ich bin erstaunt, aber auch erfreut, dass Sie sich meiner Argumentation (ein Stück weit) anschließen.

Sie zu mir: Aber wir schreiben hier in einem Luftfahrtforum, so dass es (eigentlich) nur um den Teil der Luftfahrt daran gehen kann und nicht um andere Industrien (wie von Ihnen thematisiert: KfZ Industrie, Lebensmittelindustrie etc.) .
Sie danach: Das sehe ich eben anders. Ich befürchte, wir kommen in "Teufels Küche" wenn wir es weiterhin zulassen, dass alles 'verkauft' werden darf, selbst wenn es nachweislich schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Hier meine ich ausdrücklich nicht nur die Flugbranche (Billigst- Tickets).

Ich: Bei all den „gordischen Knoten“ die sich hier knüpfen fehlt mir die Frage, wo kommt der eigentlich her? Das heißt, wo wollen/müssen wir hin und was sind wir bereit dafür zu tun und zu ertragen? Solange das für alle Beteiligten nicht klar definiert ist, wird jeder weiterhin versuchen das Tun und Ertragen für sich so gering wie möglich zu halten.
Ich: Aber die Luftfahrt lebt ja nicht auf einer Insel, das funktioniert alles nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Wenn wir uns mit den Möglichkeiten in der Luftfahrt beschäftigen wollen, dann müssen wir Einigkeit über die Mechanismen herstellen. Sind wir uns da nicht einig, ist der Rest obsolet.
Sie dazu: Das ist das m.E. nur das 'berühmt - berüchtigte' zeigen (und warten) auf andere... .
Sie danach: Das glaube ich nicht. Man müsste auf die 'zweifelhaften' Vorzüge eines ungezügelten (Manchester)Kapitalismus verzichten. Und zwar weltweit.

Ich: Hab ich doch gesagt. Wenn wir denn dann einen Startschuss haben, ...
Sie: Btw: Wer sollte den "Startschuss" denn Ihrer Meinung nach geben?
Sie danach: Hier bräuchte es eine (weltweite) starke Administrative.
Deshalb bedarf es eben einer gewissen Regulierung und Durchsetzung durch die Politik.

Scheint wir liegen nicht sooo weit auseinander ;-) nehmen Sie es sportlich und mit Humor

Wenn ich keinen Humor hätte, wäre ich nicht mehr hier 😉.
Alles gut!
Beitrag vom 29.06.2021 - 20:09 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (737 Beiträge)

Interessant dabei wäre dann die Frage, warum Sie für Ihre eigene Firma so viel durch die Welt fliegen mussten, dass Sie bei allen 3 großen Netzwerken den Gold Status erflogen haben mit den vielen Flügen nach Asien, die Sie ja hatten.
Wenn Sie doch kein wildern auf den fremden Märkten wollen (also da hoffentlich dann auch nichts verkaufen) und ein ein starker Gegner von dem "billiger, billiger, billiger" sind (also da hoffentlich auch nichts günstig im Ausland kaufen), dann stellt sich mir wirklich die Frage, warum Sie so viel fliegen müssen/mussten.

Ich ich bereits schon was zu geschrieben- wie schonmal: lesen bildet.

Bitte was? Ich gehe mal davon aus, es soll heißen: "Da habe ich bereits schon was zu geschrieben?"

Wenn ja, wo denn bitte? Das konnte ich nicht finden, wie Ihre Fliegerei sich mit Ihrer Abneigung gegen Geschäfte machen mit externen Märkten und dem Drücken deutscher Standards durch den Kauf billigerer Produkte/Leistungen im Ausland einhergeht.
Beitrag vom 29.06.2021 - 20:28 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (270 Beiträge)

Interessant dabei wäre dann die Frage, warum Sie für Ihre eigene Firma so viel durch die Welt fliegen mussten, dass Sie bei allen 3 großen Netzwerken den Gold Status erflogen haben mit den vielen Flügen nach Asien, die Sie ja hatten.
Wenn Sie doch kein wildern auf den fremden Märkten wollen (also da hoffentlich dann auch nichts verkaufen) und ein ein starker Gegner von dem "billiger, billiger, billiger" sind (also da hoffentlich auch nichts günstig im Ausland kaufen), dann stellt sich mir wirklich die Frage, warum Sie so viel fliegen müssen/mussten.

Ich ich bereits schon was zu geschrieben- wie schonmal: lesen bildet.

Bitte was? Ich gehe mal davon aus, es soll heißen: "Da habe ich bereits schon was zu geschrieben?"

Wenn ja, wo denn bitte? Das konnte ich nicht finden, wie Ihre Fliegerei sich mit Ihrer Abneigung gegen Geschäfte machen mit externen Märkten und dem Drücken deutscher Standards durch den Kauf billigerer Produkte/Leistungen im Ausland einhergeht.

Woher nun wieder diese "Weisheit"?
Wahrscheinlich können Sie sich unter 'Geschäfte machen' in Ihrer Klugheit nichts anderes vorstellen, als andere so richtig übers Ohr zu hauen. Man soll aber eben nicht von sich auf andere schließen.
Und damit wären wir dann auch wieder am Ende unsere Konversation.
Beitrag vom 29.06.2021 - 20:37 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (737 Beiträge)

Interessant dabei wäre dann die Frage, warum Sie für Ihre eigene Firma so viel durch die Welt fliegen mussten, dass Sie bei allen 3 großen Netzwerken den Gold Status erflogen haben mit den vielen Flügen nach Asien, die Sie ja hatten.
Wenn Sie doch kein wildern auf den fremden Märkten wollen (also da hoffentlich dann auch nichts verkaufen) und ein ein starker Gegner von dem "billiger, billiger, billiger" sind (also da hoffentlich auch nichts günstig im Ausland kaufen), dann stellt sich mir wirklich die Frage, warum Sie so viel fliegen müssen/mussten.

Ich ich bereits schon was zu geschrieben- wie schonmal: lesen bildet.

Bitte was? Ich gehe mal davon aus, es soll heißen: "Da habe ich bereits schon was zu geschrieben?"

Wenn ja, wo denn bitte? Das konnte ich nicht finden, wie Ihre Fliegerei sich mit Ihrer Abneigung gegen Geschäfte machen mit externen Märkten und dem Drücken deutscher Standards durch den Kauf billigerer Produkte/Leistungen im Ausland einhergeht.

Woher nun wieder diese "Weisheit"?
Wahrscheinlich können Sie sich unter 'Geschäfte machen' in Ihrer Klugheit nichts anderes vorstellen, als andere so richtig übers Ohr zu hauen. Man soll aber eben nicht von sich auf andere schließen.
Und damit wären wir dann auch wieder am Ende unsere Konversation.

Was ist denn nun schon wieder mit Ihnen los? Jetzt werfen Sie hier schon wieder mit Beleidigungen um sich...

Sie haben weiter oben argumentiert, dass die Lufthansa nichts im externen MArkt zu suchen hat, weil man da im Fremden Markt wildert. Da geht es nicht darum, dass die Lufthansa im Ausland jemanden über's Ohr haut. Keine Ahnung, wie Sie jetzt darauf kommen, dass ich "Geschäfte machen" mit "andere so richtig übers Ohr zu hauen" gleichsetze.
Die Frage ist doch eine ganze einfache: Wenn Lufthansa oder jede andere Airline, die außerhalb ihres Heimatmarktes nach Ihren Aussagen in fremden Märkten wildert und dies scheinbar ein großes Problem ist, dann muss doch die Frage erlaubt sein, warum Sie offensichtlich ziemlich viel Geschäft im Ausland machen; mutmaßlich im weit entfernten Ausland, ansonsten würden die Stati ja nicht zustanden kommen.

Also keine Ahnung, wie Sie da jetzt wieder auf Ihre Anschuldigungen (und Beleidigungen) kommen....
Beitrag vom 30.06.2021 - 18:21 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (270 Beiträge)

Interessant dabei wäre dann die Frage, warum Sie für Ihre eigene Firma so viel durch die Welt fliegen mussten, dass Sie bei allen 3 großen Netzwerken den Gold Status erflogen haben mit den vielen Flügen nach Asien, die Sie ja hatten.
Wenn Sie doch kein wildern auf den fremden Märkten wollen (also da hoffentlich dann auch nichts verkaufen) und ein ein starker Gegner von dem "billiger, billiger, billiger" sind (also da hoffentlich auch nichts günstig im Ausland kaufen), dann stellt sich mir wirklich die Frage, warum Sie so viel fliegen müssen/mussten.

Ich ich bereits schon was zu geschrieben- wie schonmal: lesen bildet.

Bitte was? Ich gehe mal davon aus, es soll heißen: "Da habe ich bereits schon was zu geschrieben?"

Wenn ja, wo denn bitte? Das konnte ich nicht finden, wie Ihre Fliegerei sich mit Ihrer Abneigung gegen Geschäfte machen mit externen Märkten und dem Drücken deutscher Standards durch den Kauf billigerer Produkte/Leistungen im Ausland einhergeht.

Woher nun wieder diese "Weisheit"?
Wahrscheinlich können Sie sich unter 'Geschäfte machen' in Ihrer Klugheit nichts anderes vorstellen, als andere so richtig übers Ohr zu hauen. Man soll aber eben nicht von sich auf andere schließen.
Und damit wären wir dann auch wieder am Ende unsere Konversation.

Was ist denn nun schon wieder mit Ihnen los? Jetzt werfen Sie hier schon wieder mit Beleidigungen um sich...

Sie haben weiter oben argumentiert, dass die Lufthansa nichts im externen MArkt zu suchen hat, weil man da im Fremden Markt wildert. Da geht es nicht darum, dass die Lufthansa im Ausland jemanden über's Ohr haut. Keine Ahnung, wie Sie jetzt darauf kommen, dass ich "Geschäfte machen" mit "andere so richtig übers Ohr zu hauen" gleichsetze.
Die Frage ist doch eine ganze einfache: Wenn Lufthansa oder jede andere Airline, die außerhalb ihres Heimatmarktes nach Ihren Aussagen in fremden Märkten wildert und dies scheinbar ein großes Problem ist, dann muss doch die Frage erlaubt sein, warum Sie offensichtlich ziemlich viel Geschäft im Ausland machen; mutmaßlich im weit entfernten Ausland, ansonsten würden die Stati ja nicht zustanden kommen.

Also keine Ahnung, wie Sie da jetzt wieder auf Ihre Anschuldigungen (und Beleidigungen) kommen....

Gut, da Ihr letzter Post in einem akzeptablen Ton gehalten ist (Danke dafür!), werde ich gerne noch einmal antworten.

Ich gebe zu, ich habe meine (zweite) Antwort etwas ironisch formuliert. Das hat den Grund: woher nehmen Sie Ihre Ansicht, ich würde Geschäfte mit "mit externen Märkten und dem Drücken deutscher Standards durch den Kauf billigerer Produkte/Leistungen im Ausland" machen!?

Ich flliege bzw. flog auch nicht nur nach Asien sondern auch nach Mittel- und Lateinamerika. Ich bin im Sportmarketing tätig und werde viel zu Seminaren und Weiterbildungen eingeladen. Aber, insofern haben Sie recht, meine Firma vertreibt und produziert auch (Sport)artikel für eine ganz spezielle Sportart. Diese lassen wir zum Teil in Asien (aber nicht in China - mit diesem Regime machen wir keine Geschäfte, trotz sehr lukrativer Angebote) herstellen. Allerdings, das können Sie mir glauben oder nicht, bemühe ich mich seit Jahren und nehme darauf (soweit möglich) massiv Einfluss, dass bei der Produktion bestimme Standards und Umweltauflagen (die es in diesen Ländern leider nicht gibt) eingehalten werden. Dafür haben wir auch bereits direkte Investitionen getätigt. Und auch auf die Bezahlung der Mitarbeiter*innen nehmen wir direkten Einfluss, indem wir einmal im Jahr ein Fest veranstalten und jedem Mitarbeiter eine Prämie DIREKT "in die Hand drücken".

Ich weiß dies klingt jetzt wie die "Legende vom guten Menschen" - ist aber nunmal so.

Was meine Status (wie ist der Plural? ;)) betrifft: habe ich diese nur noch, da alle drei Allianzen großzügig diese (wegen Corona) verlängert haben. Aber ich werde diese, auch bei Rückkehr zum "normalen" Geschäftsleben, sicher nicht behalten, da ich - wie schon geschrieben - meine deutschen Flüge komplett und meine europäischen fast vollständig eingestellt habe.

"Funfact" am Rande:
Der von Ihnen entdeckte Tippfehler ist gestern auf einer Dienstreise mit der Bahn (hat gewackelt) entstanden. Es gab ja meherer Foristen, die den Service bei der Bahn als 'grottenschlecht' bezeichnen. Kann ich - wie schon öfters geschrieben - das so nicht bestätigen. Gestern z.B. wurde ich über die Bahn App rechtzeitig davon informiert, dass mein Zug vermutlich über 50 Minuten Verspätung haben würde. Da ich bereits zeitig auf dem Bahnhof war, fragte ich den Zugbegleiter eines Abfahrtbereit stehenden Zuges um Rat, sagte der: fahren Sie mit uns mit - völlig unkompliziert und unbürokratisch. Dadurch war ich fast eine Stunde eher zu Hause als geplant. Finde ich gut!
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