Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Swiss droht Mindestlohn-Ärger in Genf

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Beitrag vom 11.05.2021 - 20:29 Uhr
UserDebaser
User (346 Beiträge)
A320, 4 Flugbegleiter, davon ein Neueinsteiger. Der bekommt nun pro Monat 900 Franken mehr, bei 20 Arbeitstagen und zwei Legs pro Tag
20 Arbeitstage und zwei Legs mit je drei Stunden pro Arbeitstag. Wann ist das denn soweit? In ein paar Jahren?

Das ist gängige Praxis - und durch die EASA-FTL, die auch für die Schweiz gilt, auch wenn die kein EU-Mitglied ist, ist das maximale Blockstundenaufkommen des Fliegenden Personals auch auf 100 Stunden in 28 Tagen begrenzt. Die müssen ja irgendwie auf den Monat verteilt werden - mit der normalen Rechnung 40 Wochenstunden kommen Sie da nicht weit.

Bei Vorhandensein eines MTV kann es sein, daß sogar noch weniger geflogen wird - bei vielen Airlines sind 65 bis 85 Blockstunden pro Monat die Regel. Bei saisonabhängigen Airlines (Ferienflieger) im Winter manchmal nur ein paar Tage im Monat (Augen auf bei der Berufswahl ;-) !)


Ich weiss nicht wo Sie rechnen gelernt haben, aber eine Lohnerhöhung um 7,50 Franken (aktuell ca. 6,85€) pro Stunde wäre für mich in der Tat ein Unterschied.

Warum werden Sie persönlich? Wir sind doch hier nicht bei ZON oder SPON! Aber falls es Sie beruhigt: Ich hatte in Mathe immer eine 1, außer auf dem Halbjahreszeugnis der fünften Klasse, was ich dem Lehrer bis heute nicht verziehen habe ;-)


Sehr gut. Wenn Sie das jetzt noch pro Minute rechnen dann wird es noch weniger. Und pro Sekunde, dann kann man problemlos verdoppeln.

Sie wissen sicher, daß die Blockstunde eine gängige Berechnungsgrundlage in der kommerziellen Fliegerei ist. Die Selbstkosten einer Airline liegen im Schnitt bei 2.000 bis 3.000 Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke, da machen die 7,50 nun wirklich nichts aus. Fliegerei ist ein kapitalintensives Geschäft; die großen Kostenblöcke sind da eben tatsächlich nicht die Personalkosten, sondern Dinge wie Kapitalkosten der Flugzeuge (Leasing- oder Kreditraten), Treibstoff oder Wartung der Flugzeuge.


Ich habe ja geschrieben, die Hälfte der Kosten/Blockstunde. Nehmen wir das Beispiel GVA PMI. 1,5 Blockstunden, 75 Flugstunden/Monat pro FB, Differenz Gehalt zu EWE Basis Palma sagen wir rund 2000,-€. Das macht auf einem Roundtrip eine Differenz von knapp 120.000,-€/Jahr an Kabinenkosten aus. Oder wenn Sie das auf den Flug runterbrecHen etwa 150,-€ Das wären bei aktuellen Preisen im Herbst für den Nettoanteil der Airline ca. 2 Passagiere, die ich mehr verkaufen müsste um das zu kompensieren.

Die Rechnung erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Können Sie das evtl. noch einmal erläutern? Zunächst einmal geht es ja nicht um 2.000 Euro Unterschied, sondern um eine Erhöhung um 900 Franken nur für Neueinsteiger. Ich verstehe aber Ihren Gedankengang; Sie rechnen für die vier Cabin-Crew-Mitglieder mit 8.000 Euro pro Monat. Ich bleibe aber dabei, die machen nicht viel aus - die Unterschiede bei den Cockpit-Gehältern sind mit Sicherheit um ein Vielfaches höher, wenn man diesen Beispielflug betrachtet - ich würde mich nicht wundern, wenn die beiden Kollegen vorne das Vielfache dieser 8.000 Franken an Mehrkosten "verursachen" als die Piloten bei EWE und Konsorten.

An anderer Stelle hatte Sie bezweifelt, daß die Kabine ein eher kleines Tortenstück der Personalkosten empfängt - auch hier vergleichen Sie mal die beiden Pilotengehälter mit denen der vier Cabin-Kollegen - da kommt man bestimmt trotz der doppelten Anzahl an Köpfen auf einen Faktor von 3, vielleicht sogar 5 oder mehr (ich kenne die Tarifverträge der Swiss nicht)...

Dieser Beitrag wurde am 11.05.2021 20:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.05.2021 - 22:17 Uhr
User47441
User (61 Beiträge)
... ist das maximale Blockstundenaufkommen des Fliegenden Personals auch auf 100 Stunden in 28 Tagen begrenzt
Ich glaube es ging um die tatsächliche aktuelle Stundenzahl auf die sich die 900 Franken verteilen. Dann kommen Sie mit 7,50 nicht weit.
Ich hatte in Mathe immer eine 1, außer auf dem Halbjahreszeugnis der fünften Klasse
Genau das interessiert mich schon seit sehr langer Zeit.
Sie wissen sicher, daß die Blockstunde eine gängige Berechnungsgrundlage in der kommerziellen Fliegerei ist. Die Selbstkosten einer Airline liegen im Schnitt bei 2.000 bis 3.000 Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke, da machen die 7,50 nun wirklich nichts aus.
Pro Stunde, pro Nase, pro Flug. Dann fliegen täglich mehrere Passagiere quasi für lau. Gerade in den aktuellen Zeiten macht das also "nun wirklich nichts aus"?
Fliegerei ist ein kapitalintensives Geschäft; die großen Kostenblöcke sind da eben tatsächlich nicht die Personalkosten, sondern Dinge wie Kapitalkosten der Flugzeuge (Leasing- oder Kreditraten), Treibstoff oder Wartung der Flugzeuge.
Lösung: Sie kaufen die Flugzeuge, man tankt einfach weniger als man braucht und die Wartung wird von ungelernten Hilfsarbeitern mit Ersatzteilen aus dem Internet erledigt. Oder habe ich etwas vergessen?
da kommt man bestimmt ...
Bestimmt. Oder auch nicht. Oder man weiß nichts und lässt die Tasten einfach mal in Ruhe.
trotz der doppelten Anzahl an Köpfen auf einen Faktor von 3, vielleicht sogar 5 oder mehr (ich kenne die Tarifverträge der Swiss nicht)...
Vielleicht. Ist so ähnlich wie "bestimmt".
Beitrag vom 11.05.2021 - 22:51 Uhr
Usercontrail55
User (2543 Beiträge)
Ich habe ja geschrieben, die Hälfte der Kosten/Blockstunde. Nehmen wir das Beispiel GVA PMI. 1,5 Blockstunden, 75 Flugstunden/Monat pro FB, Differenz Gehalt zu EWE Basis Palma sagen wir rund 2000,-€. Das macht auf einem Roundtrip eine Differenz von knapp 120.000,-€/Jahr an Kabinenkosten aus. Oder wenn Sie das auf den Flug runterbrecHen etwa 150,-€ Das wären bei aktuellen Preisen im Herbst für den Nettoanteil der Airline ca. 2 Passagiere, die ich mehr verkaufen müsste um das zu kompensieren.

Die Rechnung erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Können Sie das evtl. noch einmal erläutern? Zunächst einmal geht es ja nicht um 2.000 Euro Unterschied, sondern um eine Erhöhung um 900 Franken nur für Neueinsteiger. Ich verstehe aber Ihren Gedankengang; Sie rechnen für die vier Cabin-Crew-Mitglieder mit 8.000 Euro pro Monat. Ich bleibe aber dabei, die machen nicht viel aus - die Unterschiede bei den Cockpit-Gehältern sind mit Sicherheit um ein Vielfaches höher, wenn man diesen Beispielflug betrachtet - ich würde mich nicht wundern, wenn die beiden Kollegen vorne das Vielfache dieser 8.000 Franken an Mehrkosten "verursachen" als die Piloten bei EWE und Konsorten.
Es geht aber nicht um Cockpit, die liegen wohl über Mindestlohn, es geht um die Kabine in Genf.
Der Gedanke war, ist eine Strecke ex Genf mit einem anderen Ableger der LHG ohne großen Aufwand günstiger zu betreiben als mit Swiss Personal. Je größer der Spread zwischen zwei Plattformen wird, desto interessanter wird es, die Strecke zu verlagern. Vor diesem Hintergrund wächst mit der Mindestlohnerhöhung die Gefahtr solch einer Verlagerung. Daher kommt der tatsächliche Unterschied zwischen den beiden Plattformen zur Anwendung. Easy betreibt dieses Prinzip bereits, alle Destinationen ex Genf mit eigener Basis werden ex Destination bereedert und nicht ex Genf (außer zB ein lukrativer Morgenabflug) Daher ist das forsche Auftreten der Kapers Chefin mit Vorsicht zu genießen, könnte es am Ende doch Arbeitsplätze kosten. Aktuell kommt hier die Aussage von CS zur Tarifierung ins Spiel (Damit fühle ich mich in meiner Ahnung bestätigt, wird man sehen, ist noch kein Beleg). Wenn es einen Markt gibt, dann will man den bedienen, zu den optimalsten Produktionskosten. Unterschiede bei Cockpit sind noch nicht mal berücksichtigt.
An anderer Stelle hatte Sie bezweifelt, daß die Kabine ein eher kleines Tortenstück der Personalkosten empfängt - auch hier vergleichen Sie mal die beiden Pilotengehälter mit denen der vier Cabin-Kollegen - da kommt man bestimmt trotz der doppelten Anzahl an Köpfen auf einen Faktor von 3, vielleicht sogar 5 oder mehr (ich kenne die Tarifverträge der Swiss nicht)...
Der Vergleich hinkt. AUA, Swiss oder LH betreiben aber nicht nur A220 mit 3 FB, sondern auch, im Extrem, A380 mit einem Ratio von 3/21. Aber es ging ja nicht um ein Muster, das Beispiel AB bezog sich ja auch den gesamten Personalkörper. Das letzet Mal als ich die Zahlen gehört habe, schon eine Weile her, aber das Prinzip sollte Bestand haben, war bei LH Airline die Kabine 1,2 Mrd/Jahr und Cockpit 1Mrd. Aktuelle Zahlen haben hier andere, aber es ging ja im Prinzip um die Ausage des Anteils der einzelnen Gruppen.

Dieser Beitrag wurde am 11.05.2021 22:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2021 - 06:53 Uhr
UserBald-Lokführer
User (501 Beiträge)
Ich habe ja geschrieben, die Hälfte der Kosten/Blockstunde. Nehmen wir das Beispiel GVA PMI. 1,5 Blockstunden, 75 Flugstunden/Monat pro FB, Differenz Gehalt zu EWE Basis Palma sagen wir rund 2000,-€. Das macht auf einem Roundtrip eine Differenz von knapp 120.000,-€/Jahr an Kabinenkosten aus. Oder wenn Sie das auf den Flug runterbrecHen etwa 150,-€ Das wären bei aktuellen Preisen im Herbst für den Nettoanteil der Airline ca. 2 Passagiere, die ich mehr verkaufen müsste um das zu kompensieren.

Die Rechnung erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Können Sie das evtl. noch einmal erläutern? Zunächst einmal geht es ja nicht um 2.000 Euro Unterschied, sondern um eine Erhöhung um 900 Franken nur für Neueinsteiger. Ich verstehe aber Ihren Gedankengang; Sie rechnen für die vier Cabin-Crew-Mitglieder mit 8.000 Euro pro Monat. Ich bleibe aber dabei, die machen nicht viel aus - die Unterschiede bei den Cockpit-Gehältern sind mit Sicherheit um ein Vielfaches höher, wenn man diesen Beispielflug betrachtet - ich würde mich nicht wundern, wenn die beiden Kollegen vorne das Vielfache dieser 8.000 Franken an Mehrkosten "verursachen" als die Piloten bei EWE und Konsorten.
Es geht aber nicht um Cockpit, die liegen wohl über Mindestlohn, es geht um die Kabine in Genf.
Der Gedanke war, ist eine Strecke ex Genf mit einem anderen Ableger der LHG ohne großen Aufwand günstiger zu betreiben als mit Swiss Personal. Je größer der Spread zwischen zwei Plattformen wird, desto interessanter wird es, die Strecke zu verlagern. Vor diesem Hintergrund wächst mit der Mindestlohnerhöhung die Gefahtr solch einer Verlagerung. Daher kommt der tatsächliche Unterschied zwischen den beiden Plattformen zur Anwendung. Easy betreibt dieses Prinzip bereits, alle Destinationen ex Genf mit eigener Basis werden ex Destination bereedert und nicht ex Genf (außer zB ein lukrativer Morgenabflug) Daher ist das forsche Auftreten der Kapers Chefin mit Vorsicht zu genießen, könnte es am Ende doch Arbeitsplätze kosten. Aktuell kommt hier die Aussage von CS zur Tarifierung ins Spiel (Damit fühle ich mich in meiner Ahnung bestätigt, wird man sehen, ist noch kein Beleg). Wenn es einen Markt gibt, dann will man den bedienen, zu den optimalsten Produktionskosten. Unterschiede bei Cockpit sind noch nicht mal

Also, wenn Eurowings von Genf aus fliegt und alle Swiss Strecken übernimmt, müsste Eurowings auch dort eine Base eröffnen. Alles andere ist schlicht nicht realistisch.
Es würde sich also nichts ändern.
Die Verlagerung von Strecken an die Eurowings, mit Base an der Destination wäre eine Option, aber dafür gibt es schlicht zu wenig davon an dem inzwischen recht umfangreichen Netz ab Genf (pre Corona). Also auch nicht realistisch.
Und nochmal. Die Easyjet als Konkurrent hat die gleichen Kosten.

Plus vielleicht sollten Sie mal ein bisschen weiter denken als die paar Franken. Warum bekommt eine Easyjet in der Schweiz keinen staatlich gesicherten Kredit, die Swiss aber schon?
Könnte was zu tun haben mit Airline of Switzerland und Arbeitsplätzen in der Schweiz.

Und zu guter Letzt: Diese ganze Diskussion ist überflüssig, denn 60% der Genfer haben sich für den Mindestlohn von 23 Chf ausgesprochen. Der ist damit Gesetz. Und Gesetze sind von Firmen einzuhalten. Das forsche Auftreten der Kapers Präsidentin ist also vollkommen korrekt. Oder finden Sie an Gesetze muss man sich nur halten wenn es grad passt?
Beitrag vom 12.05.2021 - 08:06 Uhr
Usercontrail55
User (2543 Beiträge)
Also, wenn Eurowings von Genf aus fliegt und alle Swiss Strecken übernimmt, müsste Eurowings auch dort eine Base eröffnen. Alles andere ist schlicht nicht realistisch.
Es würde sich also nichts ändern.
Davon hat auch niemand gesprochen.
Die Verlagerung von Strecken an die Eurowings, mit Base an der Destination wäre eine Option, aber dafür gibt es schlicht zu wenig davon an dem inzwischen recht umfangreichen Netz ab Genf (pre Corona). Also auch nicht realistisch.
Ob das realistisch ist entscheiden andere. Ich habe immer nur von der Möglichkeit gesprochen und die besteht weiterhin. Gründe habe ich auch genannt. Einfach nochmal lesen.
Und nochmal. Die Easyjet als Konkurrent hat die gleichen Kosten.
Ja, für alle ex Genf berederten Flüge. Diese Kosten umgeht sie mit genau diesem Modell. Hatte ich anfangs so garnicht auf dem Schirm, aber es bestätigt meine Theorie und mehr ist es ja nicht.
Plus vielleicht sollten Sie mal ein bisschen weiter denken als die paar Franken. Warum bekommt eine Easyjet in der Schweiz keinen staatlich gesicherten Kredit, die Swiss aber schon?
Könnte was zu tun haben mit Airline of Switzerland und Arbeitsplätzen in der Schweiz.
Dem Argument kann ich nicht folgen. Die Swiss betreibt deswegen eine Basis in Genf, damit sie, im Falle einer Krise, Staatshilfen bekommen kann? Wegen der paar Franken Kredit?
Und zu guter Letzt: Diese ganze Diskussion ist überflüssig, denn 60% der Genfer haben sich für den Mindestlohn von 23 Chf ausgesprochen. Der ist damit Gesetz. Und Gesetze sind von Firmen einzuhalten. Das forsche Auftreten der Kapers Präsidentin ist also vollkommen korrekt. Oder finden Sie an Gesetze muss man sich nur halten wenn es grad passt?
Habe nie was anderes behauptet und stimmt, die Entscheidung ist gefallen und alle werden mit möglichen Konsequenzen leben müssen.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2021 08:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2021 - 08:37 Uhr
UserBald-Lokführer
User (501 Beiträge)
Also, wenn Eurowings von Genf aus fliegt und alle Swiss Strecken übernimmt, müsste Eurowings auch dort eine Base eröffnen. Alles andere ist schlicht nicht realistisch.
Es würde sich also nichts ändern.
Davon hat auch niemand gesprochen.
Die Verlagerung von Strecken an die Eurowings, mit Base an der Destination wäre eine Option, aber dafür gibt es schlicht zu wenig davon an dem inzwischen recht umfangreichen Netz ab Genf (pre Corona). Also auch nicht realistisch.
Ob das realistisch ist entscheiden andere. Ich habe immer nur von der Möglichkeit gesprochen und die besteht weiterhin. Gründe habe ich auch genannt. Einfach nochmal lesen.

Hab ich. Deshalb nochmals: Schauen Sie doch einfach mal bei welchen Strecken das überhaupt möglich wäre. Und mit welchem Flieger eine Eurowings das fliegen wollen würde (Stichwort A220 vs. A320Ceo).
Einfach mal genauer drüber nachdenken.

Und nochmal. Die Easyjet als Konkurrent hat die gleichen Kosten.
Ja, für alle ex Genf berederten Flüge. Diese Kosten umgeht sie mit genau diesem Modell. Hatte ich anfangs so garnicht auf dem Schirm, aber es bestätigt meine Theorie und mehr ist es ja nicht.
Plus vielleicht sollten Sie mal ein bisschen weiter denken als die paar Franken. Warum bekommt eine Easyjet in der Schweiz keinen staatlich gesicherten Kredit, die Swiss aber schon?
Könnte was zu tun haben mit Airline of Switzerland und Arbeitsplätzen in der Schweiz.
Dem Argument kann ich nicht folgen. Die Swiss betreibt deswegen eine Basis in Genf, damit sie, im Falle einer Krise, Staatshilfen bekommen kann? Wegen der paar Franken Kredit?

Wenn Sie 1,5 Milliarden als „paar Franken“ bezeichnen - ok Ihre Meinung.
Wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt wird schnell klar, die Swiss hat die Kredite bekommen, da sie eine Schweizer Firma ist, die einen grossen Teil der Angestellten in der Schweiz hat inkl. Backoffice. Warum sollten sich die Westschweizer dafür aussprechen wenn es die Swiss dort garnicht gibt?
Politik in der Schweiz lauft anders als in Deutschland.

Easy lagert so gut es geht Arbeitsplätze aus, natürlich im Kosten zu sparen. Deshalb hat die schweizer Regierung der Easyjet mitgeteilt, sie sollen sich doch in Gb um Unterstützung bemühen.

Deshalb hat z.B. der ehemalige Chef immer wieder betont, dass die Swiss in Genf bleibt. Sonst kann man sich auch grad Airline of Zurich nennen. Das LH management hat schon Pläne in der Schublade gehabt Eurowings nach Genf zu stellen. Zum Glück war das Zürcher Management weitsichtiger und hat die Eigenheiten der schweizer Politik besser verstanden.

Und zu guter Letzt: Diese ganze Diskussion ist überflüssig, denn 60% der Genfer haben sich für den Mindestlohn von 23 Chf ausgesprochen. Der ist damit Gesetz. Und Gesetze sind von Firmen einzuhalten. Das forsche Auftreten der Kapers Präsidentin ist also vollkommen korrekt. Oder finden Sie an Gesetze muss man sich nur halten wenn es grad passt?
Habe nie was anderes behauptet und stimmt, die Entscheidung ist gefallen und alle werden mit möglichen Konsequenzen leben müssen.

Genau. 1. Konsequenz ist, dass einige Menschen in Genf einen höheren Lohn bekommen. Und sich damit vielleicht noch eher das Leben in Genf leisten zu können.
Beitrag vom 12.05.2021 - 09:30 Uhr
Usercontrail55
User (2543 Beiträge)
@Bald-Lokführer
Ich fasse es für Sie nochmal zusammen, vielleicht wird es dann leichter zu verstehen.
Da die Kosten aller Bereiche in der LHG konstant neu bewertet werden, besteht die Möglichkeit, dass durch die Kostensteigerung in Genf das bestehende Modell angepasst wird. Soweit die These. Es gibt verschiedene Parameter, die diese These stützen und auch widerlegen. So ist das mit Thesen. Die Entscheider werden das in Summe bewerten und entsprechend handeln.
Da die Entscheider in letzter Zeit eine hohe Agilität und Bereitschaft zu Handeln um Kosten zu senken gezeigt haben, ist meine Befürchtung, dass dies hier passieren könnte.
Es ist gut, dass es vernünftige Mindestlöhne gibt und auch das darauf geachtet wird, dass sie eingehalten werden. Allerdings hat jede Medallie zwei Seiten. Wenn dadurch die Standortkosten steigen und im Vergleich unattraktiv werden, dann sucht sich der Markt andere Standorte.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2021 09:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2021 - 09:46 Uhr
UserBald-Lokführer
User (501 Beiträge)
@Bald-Lokführer
Ich fasse es für Sie nochmal zusammen, vielleicht wird es dann leichter zu verstehen.
Da die Kosten aller Bereiche in der LHG konstant neu bewertet werden, besteht die Möglichkeit, dass durch die Kostensteigerung in Genf das bestehende Modell angepasst wird. Soweit die These. Es gibt verschiedene Parameter, die diese These stützen und auch widerlegen. So ist das mit Thesen. Die Entscheider werden das in Summe bewerten und entsprechend handeln.
Da die Entscheider in letzter Zeit eine hohe Agilität und Bereitschaft zu Handeln um Kosten zu senken gezeigt haben, ist meine Befürchtung, dass dies hier passieren könnte.
Es ist gut, dass es vernünftige Mindestlöhne gibt und auch das darauf geachtet wird, dass sie eingehalten werden. Allerdings hat jede Medallie zwei Seiten. Wenn dadurch die Standortkosten steigen und im Vergleich unattraktiv werden, dann sucht sich der Markt andere Standorte.

Sie bleiben vage und bieten keine konkreten Lösungen. Deshalb nochmals: Was gibt es für Alternativen? Zur Erinnerung, der Mindestlohn gilt auch für Eurowings und die meisten Strecken führen an Destinationen ohne Eurowings Base.
Beitrag vom 12.05.2021 - 12:19 Uhr
Usercontrail55
User (2543 Beiträge)
@Bald-Lokführer
Ich fasse es für Sie nochmal zusammen, vielleicht wird es dann leichter zu verstehen.
Da die Kosten aller Bereiche in der LHG konstant neu bewertet werden, besteht die Möglichkeit, dass durch die Kostensteigerung in Genf das bestehende Modell angepasst wird. Soweit die These. Es gibt verschiedene Parameter, die diese These stützen und auch widerlegen. So ist das mit Thesen. Die Entscheider werden das in Summe bewerten und entsprechend handeln.
Da die Entscheider in letzter Zeit eine hohe Agilität und Bereitschaft zu Handeln um Kosten zu senken gezeigt haben, ist meine Befürchtung, dass dies hier passieren könnte.
Es ist gut, dass es vernünftige Mindestlöhne gibt und auch das darauf geachtet wird, dass sie eingehalten werden. Allerdings hat jede Medallie zwei Seiten. Wenn dadurch die Standortkosten steigen und im Vergleich unattraktiv werden, dann sucht sich der Markt andere Standorte.

Sie bleiben vage und bieten keine konkreten Lösungen. Deshalb nochmals: Was gibt es für Alternativen?
Lösungen und Alternativen für was? Wieso vage? Ich habe doch ein paar Strecken genannt, die man umstellen könnte. Ich habe eine Beispielrechnung gemacht, habe verglichen mit dem was gerade sonst noch in der LHG passiert. Was wollen Sie noch, es ist eine These zu Möglichkeiten, mit Beispielen wie es bereits gemacht wird.
Vielleicht fehlt Ihnen ja nur der Blick auf das was gerade passiert. Da kommen wir natürlich nicht zusammen. Eigentlich passt es doch schon garnicht in Ihr "Heile Welt" Bild der Swiss, die ja einen ganz anderen, partnerschaftlichen Kurs als LH fährt (Ihre Worte). Jetzt zahlen die noch nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn. Das muss man natürlich erst mal verdauen.


Dieser Beitrag wurde am 12.05.2021 12:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2021 - 18:31 Uhr
UserBald-Lokführer
User (501 Beiträge)
@Bald-Lokführer
Ich fasse es für Sie nochmal zusammen, vielleicht wird es dann leichter zu verstehen.
Da die Kosten aller Bereiche in der LHG konstant neu bewertet werden, besteht die Möglichkeit, dass durch die Kostensteigerung in Genf das bestehende Modell angepasst wird. Soweit die These. Es gibt verschiedene Parameter, die diese These stützen und auch widerlegen. So ist das mit Thesen. Die Entscheider werden das in Summe bewerten und entsprechend handeln.
Da die Entscheider in letzter Zeit eine hohe Agilität und Bereitschaft zu Handeln um Kosten zu senken gezeigt haben, ist meine Befürchtung, dass dies hier passieren könnte.
Es ist gut, dass es vernünftige Mindestlöhne gibt und auch das darauf geachtet wird, dass sie eingehalten werden. Allerdings hat jede Medallie zwei Seiten. Wenn dadurch die Standortkosten steigen und im Vergleich unattraktiv werden, dann sucht sich der Markt andere Standorte.

Sie bleiben vage und bieten keine konkreten Lösungen. Deshalb nochmals: Was gibt es für Alternativen?
Lösungen und Alternativen für was? Wieso vage? Ich habe doch ein paar Strecken genannt, die man umstellen könnte. Ich habe eine Beispielrechnung gemacht, habe verglichen mit dem was gerade sonst noch in der LHG passiert. Was wollen Sie noch, es ist eine These zu Möglichkeiten, mit Beispielen wie es bereits gemacht wird.

Wie gesagt, Sie haben keine konkrete Alternative geboten zu den vielen Flügen von Genf an Destinationen, die keine Basis einer anderen LH Gruppenairline hat.
Und auf die politischen Themen sind sie auch noch nicht eingegangen. Ausser, dass sie 1,5 Mia. als „ein paar Franken“ tituliert haben.


Vielleicht fehlt Ihnen ja nur der Blick auf das was gerade passiert. Da kommen wir natürlich nicht zusammen. Eigentlich passt es doch schon garnicht in Ihr "Heile Welt" Bild der Swiss, die ja einen ganz anderen, partnerschaftlichen Kurs als LH fährt (Ihre Worte). Jetzt zahlen die noch nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn. Das muss man natürlich erst mal verdauen.

Ja der Wind dreht nun mal je nach Chef. Das war die letzten 15 Jahre so und wird weiter so bleiben.
Aber erzählen Sie doch mal was aktuell so passiert? Gehören Sie zu der Fraktion „es wird nie wieder so sein wie es war“? Wie schon bei den letzten Krisen?
Wer behauptet er könne die Zukunft vorhersagen, den kann ich schlicht nicht mehr ernst nehmen.
Beitrag vom 12.05.2021 - 19:04 Uhr
Usercontrail55
User (2543 Beiträge)
@Bald-Lokführer
Ich fasse es für Sie nochmal zusammen, vielleicht wird es dann leichter zu verstehen.
Da die Kosten aller Bereiche in der LHG konstant neu bewertet werden, besteht die Möglichkeit, dass durch die Kostensteigerung in Genf das bestehende Modell angepasst wird. Soweit die These. Es gibt verschiedene Parameter, die diese These stützen und auch widerlegen. So ist das mit Thesen. Die Entscheider werden das in Summe bewerten und entsprechend handeln.
Da die Entscheider in letzter Zeit eine hohe Agilität und Bereitschaft zu Handeln um Kosten zu senken gezeigt haben, ist meine Befürchtung, dass dies hier passieren könnte.
Es ist gut, dass es vernünftige Mindestlöhne gibt und auch das darauf geachtet wird, dass sie eingehalten werden. Allerdings hat jede Medallie zwei Seiten. Wenn dadurch die Standortkosten steigen und im Vergleich unattraktiv werden, dann sucht sich der Markt andere Standorte.

Sie bleiben vage und bieten keine konkreten Lösungen. Deshalb nochmals: Was gibt es für Alternativen?
Lösungen und Alternativen für was? Wieso vage? Ich habe doch ein paar Strecken genannt, die man umstellen könnte. Ich habe eine Beispielrechnung gemacht, habe verglichen mit dem was gerade sonst noch in der LHG passiert. Was wollen Sie noch, es ist eine These zu Möglichkeiten, mit Beispielen wie es bereits gemacht wird.

Wie gesagt, Sie haben keine konkrete Alternative geboten zu den vielen Flügen von Genf an Destinationen, die keine Basis einer anderen LH Gruppenairline hat.
Ach das meinen Sie. Doch habe ich, das Condormodell in ZRH. Ob es zur Anwendung kommt weiß ich nicht, ich kann nicht in die Zukunft schauen. Legal, also möglich, scheint es zu sein. Hatten wir bei LH auch schon mal.
Und auf die politischen Themen sind sie auch noch nicht eingegangen. Ausser, dass sie 1,5 Mia. als „ein paar Franken“ tituliert haben.
Ach kommen Sie, das ist doch Kinderkram. Sie haben ja auch eine potentielle Einsparung auf einem Roundtrip so bezeichnet, den Begriff habe ich von Ihnen übernommen.

Vielleicht fehlt Ihnen ja nur der Blick auf das was gerade passiert. Da kommen wir natürlich nicht zusammen. Eigentlich passt es doch schon garnicht in Ihr "Heile Welt" Bild der Swiss, die ja einen ganz anderen, partnerschaftlichen Kurs als LH fährt (Ihre Worte). Jetzt zahlen die noch nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn. Das muss man natürlich erst mal verdauen.

Ja der Wind dreht nun mal je nach Chef. Das war die letzten 15 Jahre so und wird weiter so bleiben.
Aber erzählen Sie doch mal was aktuell so passiert?
Das wissen Sie ganz genau. Kündigungen, Verlagerungen, Ausflaggungen, Flottenstilllegungen, Tarifierung, Aufweichung von Kündigungsschutz, ... suchen Sie sich was aus.
Gehören Sie zu der Fraktion „es wird nie wieder so sein wie es war“? Wie schon bei den letzten Krisen?
Ja, aber eher positiv gesehen. Oder was ist denn noch so wie früher? Heute hab ich Crewrest, früher auf dem Container in der Galley gesessen.
Wer behauptet er könne die Zukunft vorhersagen, den kann ich schlicht nicht mehr ernst nehmen.
Stimmt. Ich kenne keinen.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2021 19:06 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2021 - 19:19 Uhr
UserBald-Lokführer
User (501 Beiträge)

Ach das meinen Sie. Doch habe ich, das Condormodell in ZRH. Ob es zur Anwendung kommt weiß ich nicht, ich kann nicht in die Zukunft schauen. Legal, also möglich, scheint es zu sein. Hatten wir bei LH auch schon mal.

Na dann, viel Spass mit Crews von 10-15 Fliegern im Hotel... kostet ja nichts in Genf. Abgesehen davon bezweifle ich, dass das auf die Dauer mit dem Schweizer Gesetz zu vereinbaren ist. Aber das können Sie selber nachlesen.

Und auf die politischen Themen sind sie auch noch nicht eingegangen. Ausser, dass sie 1,5 Mia. als „ein paar Franken“ tituliert haben.
Ach kommen Sie, das ist doch Kinderkram. Sie haben ja auch eine potentielle Einsparung auf einem Roundtrip so bezeichnet, den Begriff habe ich von Ihnen übernommen.

Das ist kein Kinderkram. Das hat die Swiss vor einer Insolvenz gerettet.
Und dagegen ist die Erhöhung des Mindestlohns tatsächlich ein paar Franken.

Vielleicht fehlt Ihnen ja nur der Blick auf das was gerade passiert. Da kommen wir natürlich nicht zusammen. Eigentlich passt es doch schon garnicht in Ihr "Heile Welt" Bild der Swiss, die ja einen ganz anderen, partnerschaftlichen Kurs als LH fährt (Ihre Worte). Jetzt zahlen die noch nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn. Das muss man natürlich erst mal verdauen.

Ja der Wind dreht nun mal je nach Chef. Das war die letzten 15 Jahre so und wird weiter so bleiben.
Aber erzählen Sie doch mal was aktuell so passiert?
Das wissen Sie ganz genau. Kündigungen, Verlagerungen, Ausflaggungen, Flottenstilllegungen, Tarifierung, Aufweichung von Kündigungsschutz, ... suchen Sie sich was aus.

Ne danke. Ich gehöre zu der Fraktion, die das Glas nicht immer als halb leer ansieht.
Bis März kann man noch Kurzarbeit beziehen, dann kann man den nächsten Sommer schon besser einschätzen.

Gehören Sie zu der Fraktion „es wird nie wieder so sein wie es war“? Wie schon bei den letzten Krisen?
Ja, aber eher positiv gesehen. Oder was ist denn noch so wie früher? Heute hab ich Crewrest, früher auf dem Container in der Galley gesessen.
Wer behauptet er könne die Zukunft vorhersagen, den kann ich schlicht nicht mehr ernst nehmen.
Stimmt. Ich kenne keinen.

Dann sind Sie ja nicht viel hier im Forum. Davon gibts hier doch ein Haufen.
Beitrag vom 12.05.2021 - 20:47 Uhr
Usercontrail55
User (2543 Beiträge)

Ach das meinen Sie. Doch habe ich, das Condormodell in ZRH. Ob es zur Anwendung kommt weiß ich nicht, ich kann nicht in die Zukunft schauen. Legal, also möglich, scheint es zu sein. Hatten wir bei LH auch schon mal.

Na dann, viel Spass mit Crews von 10-15 Fliegern im Hotel... kostet ja nichts in Genf. Abgesehen davon bezweifle ich, dass das auf die Dauer mit dem Schweizer Gesetz zu vereinbaren ist. Aber das können Sie selber nachlesen.
Das ist mühsam. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie überhaupt nicht berücksichtigen, was ich geschrieben habe. Sie haben Ihre Richtung und marschieren weiter.
Ich habe geschrieben, ein Flieger weniger würde ja schon reichen, das wären 20 FBs weniger. Von komplettem Ersatz habe ich nie gesprochen.

Und auf die politischen Themen sind sie auch noch nicht eingegangen. Ausser, dass sie 1,5 Mia. als „ein paar Franken“ tituliert haben.
Ach kommen Sie, das ist doch Kinderkram. Sie haben ja auch eine potentielle Einsparung auf einem Roundtrip so bezeichnet, den Begriff habe ich von Ihnen übernommen.

Das ist kein Kinderkram. Das hat die Swiss vor einer Insolvenz gerettet.
Und dagegen ist die Erhöhung des Mindestlohns tatsächlich ein paar Franken.
Siehe oben. Ich spreche von Ersatz einer Stecke, Sie vom Unterschied.
Vielleicht fehlt Ihnen ja nur der Blick auf das was gerade passiert. Da kommen wir natürlich nicht zusammen. Eigentlich passt es doch schon garnicht in Ihr "Heile Welt" Bild der Swiss, die ja einen ganz anderen, partnerschaftlichen Kurs als LH fährt (Ihre Worte). Jetzt zahlen die noch nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn. Das muss man natürlich erst mal verdauen.

Ja der Wind dreht nun mal je nach Chef. Das war die letzten 15 Jahre so und wird weiter so bleiben.
Aber erzählen Sie doch mal was aktuell so passiert?
Das wissen Sie ganz genau. Kündigungen, Verlagerungen, Ausflaggungen, Flottenstilllegungen, Tarifierung, Aufweichung von Kündigungsschutz, ... suchen Sie sich was aus.
Ne danke. Ich gehöre zu der Fraktion, die das Glas nicht immer als halb leer ansieht.
Ich auch. Aber Realität und Mießmachen sind ja unterschiedliche Ansichten
Bis März kann man noch Kurzarbeit beziehen, dann kann man den nächsten Sommer schon besser einschätzen.

Gehören Sie zu der Fraktion „es wird nie wieder so sein wie es war“? Wie schon bei den letzten Krisen?
Ja, aber eher positiv gesehen. Oder was ist denn noch so wie früher? Heute hab ich Crewrest, früher auf dem Container in der Galley gesessen.
Wer behauptet er könne die Zukunft vorhersagen, den kann ich schlicht nicht mehr ernst nehmen.
Stimmt. Ich kenne keinen.

Dann sind Sie ja nicht viel hier im Forum. Davon gibts hier doch ein Haufen.
Wenigstens meinen Sie nicht mich, das ist doch schon mal was ! ;-)

Lassen wir es, wir werden sehen was kommt und hoffen das alles gutgeht.
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