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Wöhrl meldet Interesse an airBaltic

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Air Baltic Q400, © Air Baltic

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RIGA - Der deutsche Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl hat Interesse an einem Einstieg bei der finanziell angeschlagenen lettischen Fluggesellschaft airBaltic. Wöhrl und seine Firma Intro Aviation GmbH (Reichenschwand/Bayern) seien zu entsprechenden Gesprächen mit der Regierung des EU-Mitgliedslandes bereit, teilte ein Unternehmenssprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit. Er bestätigte damit einen Bericht der lettischen Wirtschaftszeitung «Dienas bizness». Konkrete Verhandlungen gebe es bislang aber nicht.

Der lettische Staat, der 99,8 Prozent der Aktien hält, ist seit längerem auf der Suche nach einem Investor für airBaltic. Die 1995 gegründete Fluggesellschaft fliegt von der Hauptstadt Riga mehr als 60 Ziele in Europa, den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und dem Nahen Osten an. Geleitet wird airBaltic seit November 2011 von dem Deutschen Martin Gauss.

AirBaltic war in den vergangenen beiden Jahren in finanzielle Schieflage geraten und schrieb 2011 einen Verlust von rund 110 Millionen Euro. Mit dem Einstieg bei airBaltic würde sich eine Zusammenarbeit von Gauss und Wöhrl fortsetzen. Die beiden Berufspiloten hatten die defizitäre Deutsche BA saniert. Gauss war von 2004 an einer der beiden Geschäftsführer der Airline, die Wöhrl ein Jahr zuvor für einen symbolischen Euro kaufte und 2006 für einen fast dreistelligen Millionenbetrag an Air Berlin weiterreichte.
© dpa | 01.10.2012 13:38

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Beitrag vom 02.10.2012 - 19:12 Uhr
Auch wenn HRW für einen bestimmten Stil bekannt ist, sollte man Brücken erst überqueren, wenn man sie erreicht. Wie ein Engagement aussehen wird, ist offen und den Kollegen bei airBaltic wünsche ich in erster Linie erstmal, dass es eine tragfähige Perspektive für sie gibt.
Beitrag vom 02.10.2012 - 15:59 Uhr
da können sich die bedauernswerten Mitarbeiter von AirBaltic schon mal auf eine 20%ige Gehaltskürzung und schlechtere Arbeitsbedingungen einstellen.Das haben die Herren Wöhrl und Gauss schon bei der DBA durchgezogen und später den immensen Verkaufprofit für sich behalten.Das Muster ist immer gleich :Sanierung einer maroden Firma mit dem Geld und auf die Knochen der Mitarbeiter!


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