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Lilium schwebt an die Börse

MÜNCHEN - Der Münchner Elektro-Flugtaxi-Hersteller Lilium bereitet den Gang an die Börse vor. Dafür habe Lilium mit der US-Mantelgesellschaft Quell eine Fusion vereinbart, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Lilium-Stammaktie soll an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert werden.

Das Unternehmen erwarte aus der Ausgabe von Aktien und aus treuhänderisch verwalteten Barmitteln 830 Millionen Dollar (gut 707 Mio Euro). Mit dem Erlös solle der Start des kommerziellen Betriebs im Jahr 2024 finanziert werden.

Die senkrecht startenden, siebensitzigen Elektrojets sollen in Deutschland in Serie gebaut werden. Die Musterzulassung steht noch aus. Mit dem Flughafenbetreiber Ferrovial will Lilium in Florida zehn Start- und Landeplätze aufbauen. Lilium-Mitgründer und Vorstandschef Daniel Wiegand sagte: "Die heutige Ankündigung bringt uns dem Start unseres Passagierdienstes näher."

Der Wert des fusionierten Unternehmens betrage 3,3 Milliarden Dollar. Die jetzigen Investoren wollen ihre Anteile in das kombinierte Unternehmen einbringen. Durch die Fusion mit der Mantelgesellschaft Qell bekommt Lilium rasch Zugang zum Kapitalmarkt. Quell-Chef Barry Engle sagte, sein Team habe Erfahrung bei "Geschäftsausbau, globaler Expansion, Kapitalgewinnung und der Schaffung langfristigen Unternehmenswerts".

Lilium-Jets sollen senkrecht starten und landen, aber die Strecke mit Hilfe von Tragflächen wie konventionelle Flugzeuge zurücklegen. Damit sollen sie schneller und wirtschaftlicher sein als Wettbewerber.

© dpa-AFX | Abb.: Lilium | 30.03.2021 14:17

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Beitrag vom 01.04.2021 - 22:19 Uhr
Ich weiß wie laut ein einzelner Impeller ist und verfüge über grundlegende Mathematikkentnisse ...

Die Lautstärke wird auch durch die Aerodynamik erzeugt und nicht von dem was den Fan/ Prop antreibt, deren Anteil ist vernachlässigbar.



Heißt: wir habens hier mit der Lautstärke von 36 kleinen Gasturbinen zu tun.



Ihr Interesse an Technik in allen Ehren aber das Ding ist genau so eine Luftnummer wie der VJ101 ... am Ende setzt sich immer die einfachste, konventionellste und effizienteste Lösung welche dank gutem Verständniss massiv optimiert wurde durch sofern der naturwissenschaftlich-technische Fortschritt nicht dermaßen groß ist dass er Komponennten alternativer, anspruchsvollerer Bauart mit vergleichbarer oder besserer Leistung ermöglicht was aber nicht der Fall ist.

Die Impeller gibts in der Größe und in der Bauart seid Jahrzehnten bei Conrad und anderswo, genauso die Akkus aus der Consumer Electronic.

Jaja, ich weiß: aber das iPhone !1!!1!!!!



War kein radikal neues Konzept sondern eine raffinierte Optimierung bereits existierender Smartphones mit und ohne Touch-Display.

Das hört sich halt nicht so gut an ... ist aber die Wahrheit.

Hätten Sie tiefere Kenntnisse der militärischen Luftfahrt und der Entwicklungsgeschichte zum Thema VJ101, müssten Sie keinen polemischen Tonfall anschlagen.

Beitrag vom 01.04.2021 - 19:45 Uhr
Ich weiß wie laut ein einzelner Impeller ist und verfüge über grundlegende Mathematikkentnisse ...

Die Lautstärke wird auch durch die Aerodynamik erzeugt und nicht von dem was den Fan/ Prop antreibt, deren Anteil ist vernachlässigbar.

Heißt: wir habens hier mit der Lautstärke von 36 kleinen Gasturbinen zu tun.



Ihr Interesse an Technik in allen Ehren aber das Ding ist genau so eine Luftnummer wie der VJ101 ... am Ende setzt sich immer die einfachste, konventionellste und effizienteste Lösung welche dank gutem Verständniss massiv optimiert wurde durch sofern der naturwissenschaftlich-technische Fortschritt nicht dermaßen groß ist dass er Komponennten alternativer, anspruchsvollerer Bauart mit vergleichbarer oder besserer Leistung ermöglicht was aber nicht der Fall ist.

Die Impeller gibts in der Größe und in der Bauart seid Jahrzehnten bei Conrad und anderswo, genauso die Akkus aus der Consumer Electronic.

Jaja, ich weiß: aber das iPhone !1!!1!!!!



War kein radikal neues Konzept sondern eine raffinierte Optimierung bereits existierender Smartphones mit und ohne Touch-Display.

Das hört sich halt nicht so gut an ... ist aber die Wahrheit.
Beitrag vom 01.04.2021 - 19:15 Uhr

Schon mal einen Lilium Jet fliegen gehört?

Das haben die wenigsten, da es schon eine Weile kein fliegenden Prototyp gibt und der eine den es gab, kaum mehr als insgesamt 1 bis 2 Stunden in der Luft war...

Das wird sich sicherlich in absehbarer Zeit ändern und das Testflugprogramm kann wieder aufgenommen werden.
Geräuschlos ist eine Fortbewegung mit Motorantrieb in den allerwenigsten Fällen - wäre ein Vertiport neben einer S-Bahnkurve würden Starts und Landungen vermutlich im Zugkreischen untergehen.


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