Streit am Drehkreuz
Älter als 7 Tage

Lufthansa lässt Condor offenbar am Netz

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Condor Boeing 767 in FRA, © Alexander Mohl

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BERLIN - Nach Druck vom Bundeskartellamt bewegt sich die Lufthansa im Streit mit Condor weiter auf den Ferienflieger zu. Nach aero.de-Informationen hält Lufthansa an der Kündigung eines Vertrags über Zu- und Abbringerflüge am Drehkreuz Frankfurt mitten in der Sommersaison nicht länger fest.

Lufthansa lenkt im Streit mit Condor offenbar ein. Die Angelegenheit werde "noch im April" gelöst, erfuhr aero.de aus Lufthansa-Kreisen. "Condor wird weiterhin an die Frankfurt-Feeder angeschlossen." Lufthansa und Condor lehnten Stellungnahmen auf Anfrage ab.

Lufthansa wollte nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit zum 01. Juni 2021 aus dem "Special Prorate Agreement" mit Condor aussteigen. Der Konzern zieht mit Eurowings Discover am Frankfurter Drehkreuz einen eigenen Ferienflieger für Langstrecken hoch.

Ohne den Vertrag kann Condor ihre Langstrecken kaum wirtschaftlich betreiben - rund jeder vierte Condor-Langstreckenpassagier gelangt per Zubringer an den Frankfurter Flughafen, an dem Lufthansa nach Einschätzung des Kartellamts den Markt beherrscht. Condor führt in der Sache eine Kartellbeschwerde gegen Lufthansa.

"Wir sind nach vorläufiger Prüfung der Auffassung, dass die Kündigung einen Missbrauch von Marktmacht darstellt", hatte Kartellamtschef Andreas Mundt Ende März eine Entscheidung zu Gunsten von Condor angedeutet.

"Post von Lufthansa"

Das Verfahren selbst ist noch in vollem Gange. "Wir haben zwischenzeitlich Post von Lufthansa bekommen und bewerten nun die Stellungnahme", sagte Kartellamtssprecher Kay Weidner aero.de am Mittwoch. Die Bonner Behörde stehe in der Sache "in regelmäßigem Kontakt zu beiden Unternehmen".

Der Nervenkrieg zwischen Condor und Lufthansa zeigt auch auf anderer Ebene Wirkung. Laut einem "Spiegel"-Bericht hat EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Bund und Lufthansa im März die gelbe Karte gezeigt.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 14.04.2021 12:45

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Beitrag vom 15.04.2021 - 13:38 Uhr

Die "Scheichs" haben in Deutschlands mit aufgekauften Fluggesellschaften NIE eine Langstrecke in direkter Konkurrenz zu einer Lufthansa Group aufgebaut. ALLE airberlin Langstrecken waren entweder zu erst da oder wurden nie auch gleichen Linien bedient wie die Strecken der Lufthansa, im Gegenteil, die Lufthansa hat dann als diese gemerkt hat dass z.B. Berlin-New York JFK ein guter Markt sein koennte die airberlin attackieren wollen, selbes mit der Strecke nach Kapstadt, hier war Airberlin schon laengst am Markt und etabliert, als Jahre spaeter die Lufthansa meinte nun ebenfalls Muenchen-Kapstadt zu fliegen.

LTU/AB hat die Strecke von München nach Kapstadt im Sommer 2011 aufgegeben, Lufthansa hat die Strecke erst ein Jahr später im Winter 2012/13 aufgenommen.
Wo sehen Sie da einen Zusammenhang?

Spaeter wirde dann noch Duesseldorf-Miami probiert, wo eine Airberlin laengst geflogen ist und dann ploetzlich eine Lufthansa den Kragen nicht voll genug bekommen konnte, also wurde auch Duesseldorf-Miami geflogen.

Dann hat LTU/AB auch noch Duesseldorf-New York probiert, wo eine Lufthansa laengst geflogen ist und dann ploetzlich eine LTU/AB den Kragen nicht voll genug bekommen konnte, also wurde auch Duesseldorf-New York geflogen.

Ja, so ist das mit der Marktwirtschaft! Einfach bitte mal die Fakten checken!

Stimmt nicht ganz, Lufthansa hat die Strecke Duesseldorf-Newark geflogen, nicht JFK.
Was in den 80'er Jahren mal geflogen wurde ist hier nicht wertend, denn auf der Strecke DUS-JFK war die AB fuehrend und die Lufthansa hat mit Ihrem ewigen Wechsel in Duesseldor und der Aufloesungsankuendigung der Station DUS sowie der Streckenfuehrung nach New York JFK oder Newark ewig gehadert und Ab hat damals die Strecke fest eingefuerht und dann sogar teisl aus 2x taeglich ausgebaut.
Somit passt der Vergleich (um den es hier eingentlich ging) dass die von Scheichs gekaufte Airline in direkter Konkurrenz zur Lufthansa flight NICHT!

Naja, New York ist New York, das können Sie drehen und wenden wie Sie wollen. Und da hat sich LTU draufgesetzt, OBWOHL DAS EINE LUFTHANSA STRECKE WAR - Heul -.

Die Lufthansa ist und bleibt ein Dr***sverein in meinen Augen, daran wird sich nichts aendern, und wenn Sie noch 1000x versuchen diese 5*Firma als unnahbar darzustellen.

Das ist doch nichts neues, aber immerhin bezeichnen Sie sie als 5*Firma. Das hätte keiner erwartet :)
Beitrag vom 15.04.2021 - 13:17 Uhr

Die "Scheichs" haben in Deutschlands mit aufgekauften Fluggesellschaften NIE eine Langstrecke in direkter Konkurrenz zu einer Lufthansa Group aufgebaut. ALLE airberlin Langstrecken waren entweder zu erst da oder wurden nie auch gleichen Linien bedient wie die Strecken der Lufthansa, im Gegenteil, die Lufthansa hat dann als diese gemerkt hat dass z.B. Berlin-New York JFK ein guter Markt sein koennte die airberlin attackieren wollen, selbes mit der Strecke nach Kapstadt, hier war Airberlin schon laengst am Markt und etabliert, als Jahre spaeter die Lufthansa meinte nun ebenfalls Muenchen-Kapstadt zu fliegen.

LTU/AB hat die Strecke von München nach Kapstadt im Sommer 2011 aufgegeben, Lufthansa hat die Strecke erst ein Jahr später im Winter 2012/13 aufgenommen.
Wo sehen Sie da einen Zusammenhang?

Spaeter wirde dann noch Duesseldorf-Miami probiert, wo eine Airberlin laengst geflogen ist und dann ploetzlich eine Lufthansa den Kragen nicht voll genug bekommen konnte, also wurde auch Duesseldorf-Miami geflogen.

Dann hat LTU/AB auch noch Duesseldorf-New York probiert, wo eine Lufthansa laengst geflogen ist und dann ploetzlich eine LTU/AB den Kragen nicht voll genug bekommen konnte, also wurde auch Duesseldorf-New York geflogen.

Ja, so ist das mit der Marktwirtschaft! Einfach bitte mal die Fakten checken!

Stimmt nicht ganz, Lufthansa hat die Strecke Duesseldorf-Newark geflogen, nicht JFK.
Was in den 80'er Jahren mal geflogen wurde ist hier nicht wertend, denn auf der Strecke DUS-JFK war die AB fuehrend und die Lufthansa hat mit Ihrem ewigen Wechsel in Duesseldor und der Aufloesungsankuendigung der Station DUS sowie der Streckenfuehrung nach New York JFK oder Newark ewig gehadert und Ab hat damals die Strecke fest eingefuerht und dann sogar teisl aus 2x taeglich ausgebaut.
Somit passt der Vergleich (um den es hier eingentlich ging) dass die von Scheichs gekaufte Airline in direkter Konkurrenz zur Lufthansa flight NICHT!
Die Lufthansa ist und bleibt ein Dr***sverein in meinen Augen, daran wird sich nichts aendern, und wenn Sie noch 1000x versuchen diese 5*Firma als unnahbar darzustellen.
Beitrag vom 15.04.2021 - 12:18 Uhr

Die "Scheichs" haben in Deutschlands mit aufgekauften Fluggesellschaften NIE eine Langstrecke in direkter Konkurrenz zu einer Lufthansa Group aufgebaut. ALLE airberlin Langstrecken waren entweder zu erst da oder wurden nie auch gleichen Linien bedient wie die Strecken der Lufthansa, im Gegenteil, die Lufthansa hat dann als diese gemerkt hat dass z.B. Berlin-New York JFK ein guter Markt sein koennte die airberlin attackieren wollen, selbes mit der Strecke nach Kapstadt, hier war Airberlin schon laengst am Markt und etabliert, als Jahre spaeter die Lufthansa meinte nun ebenfalls Muenchen-Kapstadt zu fliegen.

LTU/AB hat die Strecke von München nach Kapstadt im Sommer 2011 aufgegeben, Lufthansa hat die Strecke erst ein Jahr später im Winter 2012/13 aufgenommen.
Wo sehen Sie da einen Zusammenhang?

Spaeter wirde dann noch Duesseldorf-Miami probiert, wo eine Airberlin laengst geflogen ist und dann ploetzlich eine Lufthansa den Kragen nicht voll genug bekommen konnte, also wurde auch Duesseldorf-Miami geflogen.

Dann hat LTU/AB auch noch Duesseldorf-New York probiert, wo eine Lufthansa laengst geflogen ist und dann ploetzlich eine LTU/AB den Kragen nicht voll genug bekommen konnte, also wurde auch Duesseldorf-New York geflogen.

Ja, so ist das mit der Marktwirtschaft! Einfach bitte mal die Fakten checken!

Dieser Beitrag wurde am 15.04.2021 12:18 Uhr bearbeitet.


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