319 Tonnen MTOW
Älter als 7 Tage

Airbus schärft die A350-1000 nach

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Airbus A350-1000, © Airbus

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TOULOUSE - Qantas will nach der Krise mit speziellen Airbus A350-1000 Drehkreuze zwischen Australien und Europa überfliegen. Airbus hat inzwischen die notwendige Vorarbeit geleistet: ein jüngst aktualisiertes Handbuch enthält eine Modellversion mit einem auf 319 Tonnen heraufgesetzten Höchstabfluggewicht.

Die A350-1000 in der Modellvariante "WV006" steht neu im Airbus-Datenblock für Flughäfen und Wartungsbetriebe: Airbus hat das MTOW des Topmodells um drei auf 319 Tonnen angehoben.

Eine formelle EASA-Zulassung dürfte im nächsten Schritt folgen. "Wir sind da dran", sagte ein Airbus-Sprecher aero.de am Dienstag.

Das erweiterte Leistungsprofil schafft die Grundlage für eine zweite Marathonversion neben der A350-900ULR.

Qantas will Ende 2021 an die coronapausierten Planungen für Nonstop-Flüge zwischen Sydney und London anknüpfen - und die A350-1000ULR "in wenigen Wochen" verbindlich bestellen, hatte Qantas-Chef Alan Joyce im Februar die Wiederaufnahme von Vorgesprächen mit Airbus bestätigt.

Die Australier hatten vor der Krise Lieferslots für zwölf A350-1000ULR reserviert. Um die Nonstop-Reichweite gegenüber dem Basismodell von 16.100 auf über 18.000 Kilometer zu erhöhen wird Airbus laut Insidern einen zusätzlichen Tank installieren und weitere Strukturverstärkungen einbauen.

Sydney - London nonstop

Der Aufbau einer kleinen Teilflotte für Marathonflüge wird sich laut Joyce nur für wenige Airlines rechnen. "Wir haben mit Brisbane, Sydney und Melbourne hingegen drei Großstädte an der Ostküste - aber von dort keine direkten Flüge nach London, Frankfurt, Paris, New York, Chicago, Rio de Janeiro oder Kapstadt", sagte der Manager.

Joyce rechnet mit einer Aufnahme der Nonstop-Linie Sydney - London 2024 - nur ein Jahr später als vor der Krise geplant sollen Passagiere den 20-Stunden-Flug buchen können.
© aero.de | Abb.: Airbus | 27.04.2021 15:00

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Beitrag vom 29.04.2021 - 04:42 Uhr
Geht dann wohl nur mit weniger Paxen, also grössere F- bzw. C-Class und weniger Eco. Wieso auch nicht? Viele werden wohl auch keine Lust auf 20 Std. in der Eco haben.

Warum wird gelegentlich immer wieder gegen einen Direktflug von ca. 20 Std gemeckert. Unser im vergangenem Jahr wegen Corono leider ausgefallener Flug München-Sydney hätte mit Aufenthalt in Dunbai von 3:45 zusammen fast genau 23 Stunden gedauert. Direkt wäre das klar in unter 20 Stunden möglich gewesen. Bei unserem doch recht fortgeschrittenem Alter wären uns die ersparten 3-5 Stunden weniger mit Direktflug (sofern techn. möglich) angenehm gewesen. Zwischeaufenthalte sind doch meist sehr öde und nach unserer Einschätzung eigentlich anstrengender als längeres Sitzen im Flieger.

Bleibt noch das Problem das lange Direktflüge wegen Treibstoffverbrauch und erforderlicher Mehrbesatzung wahrscheinlich deutlich teurer als Direktflüge sind. Für Privatflieger in ECO könnten das für viele zu teure Einsparungsstunden werden.

Weil es mege ineffizient ist.

Sie müssen jedes KG Kerosin das sie verbauchen die gesamte Strecke mitfliegen, was einen Berg an Treibstoff ergibt denn sie nur verbrennen weil sie das ganze Gewicht für die späteren Flugstunden mitführen müssen.

Irgendjemand Schlaues hat das mal ausgerechnet, irgendwo bei 6-8h liegt das Optimum.
Wenn sie also 20h fliegen, dann ist es wesentlich besser 2x 10h zu fliegen.

Sydney - Golf sind ja alleine schon gute 12h flug, das ist schon sehr lang.
Alles darüber hinaus ist imo schon arg strapazierend, da ist etwas beine vertreten und 2h was andere machen garnicht so verkehrt in meinen Augen.
Beitrag vom 28.04.2021 - 21:56 Uhr
Kurzer Hinweis: Direktflug ist ohne Umsteigen aber möglicherweise mit Zwischenlandung(en). Ein Flug ohne Zwischenlandung ist ein Nonstop-Flug.
Beitrag vom 28.04.2021 - 15:33 Uhr


Warum wird gelegentlich immer wieder gegen einen Direktflug von ca. 20 Std gemeckert.

Ich meckere ja nicht. Ich habe nur die These aufgestellt, dass es viele Passagiere gibt, die keine Lust haben, einen 20-Std-Flug in der Eco zu verbringen. Sicherlich gibts auch welche, die damit kein Problem haben. You get what you pay for. Ich für meinen Teil hätte diverse Langstreckenflüge lieber in der Business (besser noch F) verbracht als in der Eco.


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