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Etihad Airways steigt bei Air Seychelles aus

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Air Seychelles Airbus A330-200, © airberlin

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ABU DHABI - Etihad Airways geht bei Air Seychelles von Bord. Die Regierung nimmt den 40-Prozent-Anteil für einen symbolischen Betrag zurück.

Etihad Airways zieht sich aus einer weiteren Airlinebeteiligung zurück. Die Airline hat der Regierung der Seychellen den 40-Prozent-Anteil an Air Seychelles zum symbolischen Kaufpreis von einem US-Dollar überschrieben. Etihad Airways war seit 2012 bei Air Seychelles aktiv.

Der Ausstieg wird für die staatliche Airline aus Abu Dhabi nochmal teuer - Etihad Airways wird bilanzielle Forderungen in Höhe von 72,3 Millionen US-Dollar zu 79 Prozent abschreiben, meldet "Bloomberg" unter Berufung auf die Regierung der Seychellen.

Etihad Airways hatte in den 2010er Jahren Milliardenbeträge beim Aufbau eines weltweiten Netzwerks an Airlinebteiligungen vernichtet und war bei Air Berlin, Alitalia und Virgin Australia investiert. Bei der indischen Jet Airways, die seit 2019 nicht mehr fliegt, ist Etihad noch Miteigentümer.

Eine Beteiligung an Air Serbia hat Etihad Airways Anfang 2021 von 49 auf 18 Prozent weitgehend abgebaut.

Abu Dhabi will Etihad Airways nach einem Operativverlust von 1,7 Milliarden Euro im Krisenjahr 2020 neu aufstellen - Airbus A380 und Boeing 777-300ER bleiben dabei auf der Strecke. Allein in den letzten fünf Jahren liefen bei Etihad Airways Verluste in Höhe von 5,6 Milliarden US-Dollar auf.
© aero.de | 03.05.2021 08:24


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