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Lufthansa fliegt über Dubai nach Indien

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Lufthansa Boeing 747-8 in neuen Farben, © Lufthansa

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FRANKFURT - Die Lufthansa-Linien nach Indien legen vorerst einen technischen Stopp in Dubai ein. Die Airline will durch den Umweg ihre Mitarbeiter vor Infektionen mit dem Coronavirus schützen, das sich rasant im Land ausbreitet. Im Gegensatz zu anderen Airlines hält Lufthansa an ihren Linien nach Indien fest.

LH760, Dubai - Delhi: Lufthansa routet Flüge nach Indien seit 03. Mai über Dubai um - auf dem technischen Stopp von einer Stunde in den Vereinigten Arabischen Emiraten wechseln die Crews, die 747-8 auf den Linien aus Frankfurt nach Delhi, Mumbai und Bangalore werden bereits für den Rückflug nach Dubai aufgetankt.

Lufthansa nimmt den rund 4-stündigen Umweg in Kauf, um Crewaufenthalte in Indien während des aktuell explosiven Infektionsgeschehens im Land zu vermeiden. Über die Stopps in Dubai hatte zunächst das Portal "Frankfurtflyer.de" berichtet.

Andere Airlines haben ihre Indien-Flüge derzeit ausgesetzt. Lufthansa will hingegen eine "geringe Mindestkonnektivität" gewährleisten, erklärte ein Unternehmenssprecher vergangene Woche in Frankfurt. Zudem würden die Frachtkapazitäten für notwendige Transporte genutzt.

Lufthansa fliegt nach eigenen Angaben derzeit zehn Verbindungen pro Woche zwischen Frankfurt und Indien. In der Bundesregierung gab es zwischenzeitlich Überlegungen, den Flugverkehr mit dem Land vorübergehend ganz zu stoppen. Einreisen aus Indien sind bereits massiv erschwert, Indien wird seit letzter Woche als "Virusvariantengebiet" eingestuft.

Neue Höchstwerte

Passagiere dürfen beim Kurzstopp in Dubai das Flugzeug nicht verlassen, auch dürfen in Dubai keine neuen Passagiere zusteigen.

In Indien schießen seit einigen Wochen die Infektionszahlen wieder in die Höhe. Am Freitag meldeten die Behörden mit 414.000 neuen Covid-19-Fällen binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert. Mehrere Länder haben ihre Staatsbürger aufgerufen, Indien zu verlassen.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Lufthansa | 07.05.2021 07:50

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Beitrag vom 08.05.2021 - 12:06 Uhr
Getreu dem Sprichwort "Erst kommt das Fressen, dann die Moral" zeigt diese Airline hier wieder ihr wahres Gesicht. Bitte nicht falsch verstehen, ich spreche hier nicht die vielen Menschen an, die in diesem Konzern arbeiten. Vielmehr prangere ich das falsche Verhalten dieses Unternehmens an.
Angefangen damit, sich den fünften Stern zu kaufen. Wenn fünf Sterne drauf stehen, aber nur vier drin sind, dass ist das in meinen Augen Betrug am Kunden. Dann über Zweckgesellschaften Steuern zu vermeiden, sich aber dann von eben diesem Steuerzahler(n) retten zu lassen, den man zuvor hintergangen hat - Sauerei! Dann Millionen von Kunden, die man mit bereits mit dem fünften Stern betrogen hat, so lange auf ihre Erstattung warten zu lassen, bis diese die Airline vor Gericht verklagen müssen - ein Armutszeugnis. Doch nicht nur der Steuerzahler und die Kunden werden betrogen- auch die Mitarbeiter bleiben nicht verschont. Erst war es Germanwings, dann Eurowings, jetzt Discover. Mal sehen, welche die nächste Idee ist, um Gehälter zu drücken. Und nun geht es weiter mit einer "Mindestkonnektivität" ins Mutationsgebiet. Sorry, aber wir hier in Deutschland würden uns schon freuen, wenn wir eine "Mindestkonnektivität" zu den Großeltern in Altenheim hätten.
Wenn man sich das vor Augen führt, frisst diese Airline eigentlich nur. Moral kennt sie nicht.


Weit ausgeholt . . . aber in meinen Augen,
STIMMT GENAU!
LH als Moralappostel . . . denke das kennen wir alle nur zu gut.
Auch andere Fluggesellschaften haben versucht deren Crews NICHT in Hochrisikogebiete fliegen zu lassen und die Stops zu verlagern (NZ, layover statt LAX in HNL mit Ausgangssperre), nur hat diese Gesellschaft auch klare Linien und ist nicht solch ein verlogener Ausbeuter wie eine LH-Group die das eigene Personal nun mehr als Last oder vielleicht sogar Ballast sieht, statt als das Juwel eines Unternehmens!
Ist und bleibt eben ein Gangster auf ganzer Linie (meine pers. Meinung seit weit ueber 20 Jahren), daher ist dieser Rundumschlag von Jan M. schon zu verstehen.
Wie, NZ hat gierig in Hochrisikogebieten Kohle gescheffelt und ihr wahres Gesicht gezeigt?
Beitrag vom 08.05.2021 - 11:07 Uhr
Getreu dem Sprichwort "Erst kommt das Fressen, dann die Moral" zeigt diese Airline hier wieder ihr wahres Gesicht. Bitte nicht falsch verstehen, ich spreche hier nicht die vielen Menschen an, die in diesem Konzern arbeiten. Vielmehr prangere ich das falsche Verhalten dieses Unternehmens an.
Angefangen damit, sich den fünften Stern zu kaufen. Wenn fünf Sterne drauf stehen, aber nur vier drin sind, dass ist das in meinen Augen Betrug am Kunden. Dann über Zweckgesellschaften Steuern zu vermeiden, sich aber dann von eben diesem Steuerzahler(n) retten zu lassen, den man zuvor hintergangen hat - Sauerei! Dann Millionen von Kunden, die man mit bereits mit dem fünften Stern betrogen hat, so lange auf ihre Erstattung warten zu lassen, bis diese die Airline vor Gericht verklagen müssen - ein Armutszeugnis. Doch nicht nur der Steuerzahler und die Kunden werden betrogen- auch die Mitarbeiter bleiben nicht verschont. Erst war es Germanwings, dann Eurowings, jetzt Discover. Mal sehen, welche die nächste Idee ist, um Gehälter zu drücken. Und nun geht es weiter mit einer "Mindestkonnektivität" ins Mutationsgebiet. Sorry, aber wir hier in Deutschland würden uns schon freuen, wenn wir eine "Mindestkonnektivität" zu den Großeltern in Altenheim hätten.
Wenn man sich das vor Augen führt, frisst diese Airline eigentlich nur. Moral kennt sie nicht.


Weit ausgeholt . . . aber in meinen Augen,
STIMMT GENAU!
LH als Moralappostel . . . denke das kennen wir alle nur zu gut.
Auch andere Fluggesellschaften haben versucht deren Crews NICHT in Hochrisikogebiete fliegen zu lassen und die Stops zu verlagern (NZ, layover statt LAX in HNL mit Ausgangssperre), nur hat diese Gesellschaft auch klare Linien und ist nicht solch ein verlogener Ausbeuter wie eine LH-Group die das eigene Personal nun mehr als Last oder vielleicht sogar Ballast sieht, statt als das Juwel eines Unternehmens!
Ist und bleibt eben ein Gangster auf ganzer Linie (meine pers. Meinung seit weit ueber 20 Jahren), daher ist dieser Rundumschlag von Jan M. schon zu verstehen.

Ja, das war schon hart damals, vor 20 Jahren, als Lufthansa den Endverbrauchspreis ihrer Tickets freigegeben und damit den Reisebüros die Provision gestrichen hat. Vorher hatte das Reisebüro automatisch eine Provision für jedes verkaufte LH Ticket erhalten, nun musste das Reisebüro für Beratung und Verkauf den Kunden selbst den Preis festlegen und ist so in direkte Konkurrenz zu anderen Reisbüros getreten. Das machte das Leben natürlich schwieriger, weil plötzlich die Leistungen des Reisebüros eine größere Rolle spielten, da der Kunde plötzlich beim Ticketkauf Preisunterschiede feststellen konnte, je nachdem wo er gekauft hat.

Ja, Konkurrenz ist immer blöd, aber dass Sie das nach 20 Jahren immer nicht akzeptiert haben ist schon verwunderlich.
Beitrag vom 08.05.2021 - 10:45 Uhr
Getreu dem Sprichwort "Erst kommt das Fressen, dann die Moral" zeigt diese Airline hier wieder ihr wahres Gesicht. Bitte nicht falsch verstehen, ich spreche hier nicht die vielen Menschen an, die in diesem Konzern arbeiten. Vielmehr prangere ich das falsche Verhalten dieses Unternehmens an.
Angefangen damit, sich den fünften Stern zu kaufen. Wenn fünf Sterne drauf stehen, aber nur vier drin sind, dass ist das in meinen Augen Betrug am Kunden. Dann über Zweckgesellschaften Steuern zu vermeiden, sich aber dann von eben diesem Steuerzahler(n) retten zu lassen, den man zuvor hintergangen hat - Sauerei! Dann Millionen von Kunden, die man mit bereits mit dem fünften Stern betrogen hat, so lange auf ihre Erstattung warten zu lassen, bis diese die Airline vor Gericht verklagen müssen - ein Armutszeugnis. Doch nicht nur der Steuerzahler und die Kunden werden betrogen- auch die Mitarbeiter bleiben nicht verschont. Erst war es Germanwings, dann Eurowings, jetzt Discover. Mal sehen, welche die nächste Idee ist, um Gehälter zu drücken. Und nun geht es weiter mit einer "Mindestkonnektivität" ins Mutationsgebiet. Sorry, aber wir hier in Deutschland würden uns schon freuen, wenn wir eine "Mindestkonnektivität" zu den Großeltern in Altenheim hätten.
Wenn man sich das vor Augen führt, frisst diese Airline eigentlich nur. Moral kennt sie nicht.


Weit ausgeholt . . . aber in meinen Augen,
STIMMT GENAU!
LH als Moralappostel . . . denke das kennen wir alle nur zu gut.
Auch andere Fluggesellschaften haben versucht deren Crews NICHT in Hochrisikogebiete fliegen zu lassen und die Stops zu verlagern (NZ, layover statt LAX in HNL mit Ausgangssperre), nur hat diese Gesellschaft auch klare Linien und ist nicht solch ein verlogener Ausbeuter wie eine LH-Group die das eigene Personal nun mehr als Last oder vielleicht sogar Ballast sieht, statt als das Juwel eines Unternehmens!
Ist und bleibt eben ein Gangster auf ganzer Linie (meine pers. Meinung seit weit ueber 20 Jahren), daher ist dieser Rundumschlag von Jan M. schon zu verstehen.


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