Verlustprognose
Älter als 7 Tage

Der BER kommt auf keinen grünen Zweig

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Befeuerung der Nordbahn am Flughafen Berlin Brandenburg, © Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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BERLIN - Der von Pannen geplagte Hauptstadtflughafen BER rechnet trotz angepeilter Umsatzanstiege in diesem und im nächsten Jahr mit hohen Verlusten und setzt deshalb weiter auf Finanzspritzen seiner Eigner. Das Konzernminus dürfte 2021 bei 387 Millionen Euro liegen, im sogenannten Bad-Case sogar bei 474 Millionen Euro.

Das geht aus dem Geschäftsbericht der Betreibergesellschaft FBB hervor. Für 2022 rechne man mit einem neuerlichen Verlust von 300 (Bad-Case: 420) Millionen Euro, wenn das Passagieraufkommen rund die Hälfte vom Rekordjahr 2019 erreichen sollte.

Der Konzern gehe für 2021 und 2022 im ungünstigen Fall von einem zusätzlichen Finanzierungsbedarf von gut einer Milliarde Euro aus. Dieser solle durch die jüngste Patronatserklärung von Berlin, Brandenburg und dem Bund sowie der für 2021 bereits erteilten Finanzierungszusagen gedeckt werden.

2020 lag der Verlust wegen hoher Abschreibungen bei 1,06 Milliarden Euro. Mittelfristig braucht der Airport sogar bis zu 2,4 Milliarden Euro von den Eignern.
© aero.de, Reuters | Abb.: FBB | 07.05.2021 12:02


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