737 MAX-Todesflüge
Älter als 7 Tage

Boeing richtet Fonds für Hinterbliebene ein

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Lion Air 610, © KNKT

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SEATTLE - An Bord der Flüge Lion Air 610 und Ethiopian Airlines 302 starben 346 Menschen. Der US-Flugzeugbauer Boeing hat zur Entschädigung von Hinterbliebenen der Todesopfer der 737-MAX-Abstürze jetzt einen Fonds in Höhe von 500 Millionen US-Dollar eingerichtet.

Jede berechtigte Familie der 346 Opfer werde rund 1,45 Millionen Dollar erhalten, erklärten die Verwalter der Gelder. Das Justizministerium und Boeing lehnten eine Stellungnahme zunächst ab. Der Entschädigungsfonds ist Teil eines 2,5-Milliarden-Dollar-Vergleichs des Justizministeriums mit Boeing vom Januar.

Boeing musste sich nach dem Absturz der Lion Air im Oktober 2019 und der Ethiopian Airlines im März 2019 wegen Betrugs bei der Zertifizierung der 737 MAX vor Gericht verantworten.

Der Vergleich ermöglichte es Boeing, eine strafrechtliche Verfolgung zu vermeiden, hat aber keine Auswirkungen auf anhängige zivilrechtliche Klagen der Angehörigen.
© aero.de, Reuters | Abb.: Basarnas | 23.06.2021 07:47


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