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Mit neuen Uniformen stilvoll durch die Pleite

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Alitalia Airbus A330, © Alitalia

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ROM - Wenn bei Alitalia im kommenden April möglicherweise die Lichter ausgehen, müssen sich die Mitarbeiter wenigstens über ihr Outfit keine Gedanken machen. Ihre bankrotte Arbeitgeberin wird sie demnächst mit neuen Designer-Uniformen ausstatten.

Die Airline, die den Betrieb momentan mit staatlicher Hilfe aufrecht erhält, teilte mit, dass die Designerin Alberta Ferretti den Look der Fluggesellschaft erneuern wird, "damit sich die Mitarbeiter sowohl am Boden als auch in der Luft in jeder Arbeitsumgebung und zu jeder Saison wohlfühlen."

Damit kommt die Airline eigenen Angaben zufolge den Bitten einiger ihrer Angestellten nach. Die Zusammenarbeit mit der Designerin kostet Alitalia demzufolge nichts. Das ist das zweite Mal binnen eines Jahres, dass Alitalia ihre Mitarbeiter mit neu gestalteten Uniformen ausstattet.

"Alitalia ist ein ikonenhaftes Symbol und eine feste Institution in unserem Land. Deswegen habe ich dem Vorschlag, die neuen Uniformen zu gestalten, sofort enthusiastisch zugestimmt", sagt Ferretti. "Mir gefällt die Idee, die Kreativität, die Eleganz und die Qualität unseres Landes in die Welt hinaus zu transportieren."

Zuletzt präsentierte die Airline 2016 neue Uniformen, die damals von dem Designer Ettore Bilotta gestaltet wurden und sich am Stil der 50er und 60er Jahre orientierten.

Übernahmeverhandlungen

Alitalia meldete am 11. Mai 2017 Insolvenz an, nachdem sie allein in den ersten zwei Monaten 205 Millionen Euro Verlust geschrieben hatte. Momentan verhandeln die Insolvenzverwalter mit drei Interessenten, die aber jeweils nur Teile des Unternehmens übernehmen wollen.

Neben der Lufthansa finden sich Easyjet und das US-Investmentunternehmen Cerberus unter den Bietern. Der italienische Staat hat im Oktober 2017 die Laufzeit eines Überbrückungskredites bis April 2018 verlängert, um den Verhandlungsführern Zeit zu verschaffen, das bestmögliche Ergebnis für die Beschäftigten und die Steuerzahler zu erzielen.
© aero.de (boa), Bloomberg | Abb.: Alitalia | 01.12.2017 08:39

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Beitrag vom 01.12.2017 - 18:03 Uhr
na logisch wie Berlin
arm aber sexy ;-)
Beitrag vom 01.12.2017 - 14:57 Uhr
"durch die Pleite"... das impliziert das Alitalia "nochmal durchkommt". Weiss da jemand mehr?
Beitrag vom 01.12.2017 - 14:13 Uhr
Lieber pleite und schön, als pleite und hässlich...


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